Bundespolizei findet 300 Gramm Cannabis in künstlichem Blumenstrauß

Hinweis: Die angefügten Bilder zeigen die Auffindesituation des sichergestellten Cannabis und können zu redaktionellen Zwecken im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung verwendet werden.

Bei einer Grenzkontrolle am Grenzübergang Schwarzbach hat die Bundespolizei bei einem 20-jährigen Syrer knapp 300 Gramm Cannabis entdeckt, das in einem künstlichen Blumenstrauß versteckt war. Der Mann war am Samstagnachmittag als Fahrgast eines Busses aus Österreich nach Deutschland eingereist.

Bei der Kontrolle an der B21 konnte sich der 20-Jährige nur mit einem Foto seines österreichischen Konventionspasses ausweisen. Die Polizisten stellten fest, dass er beim Einsteigen in den Bus ein Ticket vorgezeigt hatte, das auf eine andere Person ausgestellt war. Ein gültiges, auf ihn ausgestelltes Busticket konnte er nicht vorzeigen.

Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten unter dem Sitzplatz des Mannes eine Papiertüte mit einem künstlichen Blumenstrauß. Bei der genaueren Überprüfung stellte sich heraus, dass das Blumenarrangement nur als Tarnung diente – darunter versteckten sich die knapp 300 Gramm Cannabis.

Gegen den Syrer wird nun wegen des Verdachts der versuchten unerlaubten Einreise, des Betruges sowie eines Verstoßes gegen das Konsumcannabisgesetz ermittelt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 20-Jährige nach Österreich zurückgewiesen.

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