Bundespolizei Freilassing: Mann mit Kokain bespuckt Beamten

Bild: Das Symbolbild kann mit dem Zusatz "Bundespolizei" im Zusammenhang mit der Pressemitteilung verwendet werden.

Am Sonntagmorgen kontrollierten Bundespolizisten am Bahnhof Freilassing einen 27-jährigen syrischen Staatsangehörigen. Bei der Durchsuchung fanden sie rund 4 Gramm Kokain sowie einen Rucksack mit Gegenständen, die dem Mann offensichtlich nicht gehörten.

Der 27-Jährige konnte keine Dokumente vorweisen, die seine Einreise oder seinen Aufenthalt in Deutschland legitimierten. Es bestand der Verdacht der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthalts. Die gefundenen Gegenstände deuteten auf Diebstahl hin, und der Besitz von Kokain verstieß gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Darüber hinaus konnte der Mann keinen Herkunftsnachweis für seinen mitgeführten E-Scooter vorlegen. Die Eigentumsverhältnisse sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Beamten stellten auch eine Jahreskarte für öffentliche Verkehrsmittel bei ihm fest, die auf eine andere Person ausgestellt war.

Als die Bundespolizisten den Mann nach Österreich zurückschieben wollten, leistete er erheblichen Widerstand. Er schlug und trat um sich und versuchte, sich aus dem Griff der Beamten zu befreien. Ferner beleidigte er die Einsatzkräfte und bespuckte einen Beamten im Gesicht. Die Bundespolizisten fesselten den Mann und brachten ihn in ein Dienstfahrzeug.

Gegen den 27-Jährigen wird nun wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, wegen Körperverletzungsdelikten, Beleidigung und Diebstahls ermittelt. Die rechtmäßige Besitzerin des Rucksacks konnte ermittelt werden und erhielt ihre Sachen zurück.

Am Sonntagabend wurde der Mann zurückgeschoben und den österreichischen Behörden übergeben.


Rauschgiftdelikte im Landkreis Berchtesgadener Land: der Vergleich mit Land und Bund

Im Landkreis Berchtesgadener Land zählte die Polizei 2025 442 Rauschgiftdelikte, das sind 420 auf 100.000 Einwohner. Damit steht unser Kreis deutlich schlechter als im Landesschnitt, wo 163 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Bundesweit sind es 192.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

» Weitere Polizeimeldungen aus Bayern