Am vergangenen Wochenende hat die Bundespolizei Ludwigsdorf bei Kontrollen an den Grenzübergängen fünf Personen festgestellt, gegen die Haftbefehle vorlagen. Insgesamt wurden zahlreiche Fahndungstreffer registriert.
Vier der fünf Personen wurden von Staatsanwaltschaften gesucht, weil sie verhängte Geldstrafen nicht bezahlt hatten. Die offenen Summen beliefen sich auf insgesamt 7.788 Euro.
Am Samstag gegen 20:20 Uhr kontrollierten die Beamten am Autobahngrenzübergang Ludwigsdorf einen 36-jährigen Litauer. Die Polizei stellte fest, dass die Staatsanwaltschaft Nürnberg einen Haftbefehl gegen ihn erlassen hatte – wegen Trunkenheit im Verkehr. Der Mann konnte die offene Geldstrafe von 4.846 Euro nicht vor Ort zahlen und wurde daraufhin in die Justizvollzugsanstalt Bautzen gebracht.
Am selben Tag, gegen 14:45 Uhr, kontrollierten die Beamten am Grenzübergang Hagenwerder einen 32-jährigen Polen. Im Fahndungssystem fanden sie einen Suchvermerk der Staatsanwaltschaft Gießen. Der Mann war wegen besonders schweren Diebstahls zu einer Freiheitsstrafe von 3 Jahren und 4 Monaten verurteilt worden und hatte noch 577 Tage Restfreiheitsstrafe zu verbüßen. Er wurde festgenommen und ebenfalls in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Darüber hinaus registrierte die Bundespolizei am Wochenende 22 weitere Fahndungstreffer. In den meisten Fällen ging es darum, eine ladungsfähige Anschrift für anhängige Ermittlungs- und Strafverfahren zu ermitteln.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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