Die Bundespolizei hat am 8. Juli 2026 in der Oberlausitz drei Personen ohne gültige Aufenthaltstitel kontrolliert und Maßnahmen zu deren Abschiebung eingeleitet.
Um 16:30 Uhr stoppte eine Grenzstreife in Sohland an der Spree einen 27-jährigen Albaner und einen 30-jährigen Kosovaren. Beide Männer waren ohne Reisepass und Aufenthaltstitel unterwegs. Die Beamten erkannten keinen direkten Zusammenhang zu einer illegalen Einreise aus Tschechien, sodass die Landespolizei die Ermittlungen übernahm.
Nur eine Stunde später folgte eine zweite Kontrolle: Am Bautzener Bahnhof fassten die Bundespolizisten um 17:30 Uhr einen 41-jährigen Tunesier auf, der ohne Fahrkarte von Görlitz in Richtung Dresden unterwegs war. Der Mann konnte ebenfalls keine Dokumente vorlegen, die seinen Aufenthalt in Deutschland legitimieren würden. Hinzu kommt eine erhebliche polizeiliche Vorgeschichte: Der 41-Jährige ist in der Vergangenheit mehrfach wegen Diebstahl und Drogendelikten strafrechtlich aufgefallen.
Die Bundespolizei prüft derzeit ein beschleunigtes Strafverfahren gegen den Tunesier wegen wiederholter Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz sowie eine Abschiebung in sein Heimatland. Die Bearbeitung des Falles läuft noch.