Bundespolizei stellt drei gestohlene Toyota sicher – Litauer festgenommen

Bundespolizei

Eine Streifenfahrt der Bundespolizei hat in der Nacht zu einem größeren Fahndungserfolg im Gewerbegebiet Ebersbach bei Görlitz geführt. Die Einsatzkräfte entdeckten gegen 1 Uhr drei gestohlene Toyota RAV4 und nahmen drei litauische Staatsangehörige fest.

Zunächst fiel den Beamten ein litauischer Ford C-Max mit halb geöffnetem Kofferraum auf, in dem sich eine weibliche Person befand. Kurz darauf entdeckten die Polizisten in unmittelbarer Nähe einen Toyota RAV4 mit deutschen Kennzeichen. Ein in dem Wagen liegender 22-jähriger Litauer wurde angetroffen. Die Überprüfung der Fahrgestellnummer offenbarte schnell den Verdacht: Das Fahrzeug war in den Niederlanden als gestohlen gemeldet. Die Kennzeichen gehörten nicht zu dem Wagen. Der 22-Jährige wurde daraufhin vorläufig festgenommen.

Auf der Robert-Bosch-Straße stellten die unterstützenden Kräfte zwei weitere Toyota RAV4 fest. Das erste Fahrzeug trug niederländische Kennzeichen und war leer. Das zweite hatte vorne deutsche und hinten niederländische Kennzeichen; darin saß ein weiterer litauischer Staatsangehöriger. Auch diese Fahrzeuge erwiesen sich als gestohlen. Der Wagen mit niederländischen Kennzeichen war bereits zur Fahndung ausgeschrieben. Der Diebstahl des deutschen Fahrzeugs wurde über den Halter aus dem Leipziger Raum ermittelt.

Ein vierter Fahrer flüchtete offenbar von der Örtlichkeit. Bei der Suche mit einem Fährtenhund konnte die Person nicht aufgefunden werden. Der Hund stieß jedoch auf einer Wiese auf die weggeworfenen deutschen Kennzeichen, die zu dem in Deutschland gestohlenen Toyota gehörten. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich bei dem Flüchtigen ebenfalls um einen litauischen Staatsangehörigen, der bereits polizeibekannt ist. Die Beamten fanden in einem der Fahrzeuge eine Geldbörse mit seinen litauischen Personaldokumenten.

Insgesamt wurden drei Tatverdächtige vorläufig festgenommen. Die drei gestohlenen Fahrzeuge sowie das mutmaßliche Aufklärungsfahrzeug wurden sichergestellt. Die Polizeidirektion Görlitz übernahm zum Schluss den Sachverhalt und verbrachte die Tatverdächtigen zum Polizeirevier Görlitz, wo die weiteren Ermittlungen geführt werden. Über den weiteren Verbleib der Personen entscheidet im Laufe des Tages die Staatsanwaltschaft Görlitz beziehungsweise ein Haftrichter.

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