Bundespolizei stellt mehrere illegale Waffen bei Grenzkontrollen sicher

Die Rosenheimer Bundespolizei hat bei Kontrollen an der deutsch-österreichischen Grenze mehrere Verstöße gegen das Waffengesetz festgestellt.

Die Rosenheimer Bundespolizei hat in den vergangenen Tagen mehrere Personen angezeigt, die bei ihrer Einreise nahe Kiefersfelden oder Oberaudorf Waffen illegal mitführten. Insgesamt wurden fünf Verstöße gegen das Waffengesetz festgestellt.

An der Rastanlage Inntal-Ost fanden die Bundespolizisten in der Mittelkonsole eines Autos einen Schlagring. Der verbotene Gegenstand gehörte einem 31-jährigen Rumänen, der eine Strafanzeige erhielt.

Ein 21-jähriger Syrer führte eine Schreckschusspistole mit sich, in deren Magazin sich drei Patronen befanden. Er konnte keinen Waffen- oder sonstigen Berechtigungsschein vorweisen und wurde angezeigt.

Am Grenzübergang bei Oberaudorf entdeckten die Beamten einen Schlagring in einer Fahrzeugablage. Der 22-jährige slowakische Fahrer gab an, dass die Waffe ihm gehörte. Auch er erhielt eine Strafanzeige.

Ebenfalls bei Oberaudorf fanden die Bundespolizisten bei einer Fahrzeugdurchsuchung ein Springmesser mit einer rund zehn Zentimeter langen Klinge. Der 47-jährige polnische Fahrer wurde angezeigt.

Im Auto eines 28-jährigen Ukrainers stießen die Beamten im Handschuhfach auf ein Holster mit einem Fallmesser. Da der bloße Besitz eines solchen Gegenstands eine Straftat darstellt, stellte die Bundespolizei das Messer sicher. Der Mann erhielt ebenfalls eine Strafanzeige.

Solche Verstöße gegen das Waffengesetz werden im Rahmen der Grenzkontrollen regelmäßig festgestellt. Nach Angaben der Bundespolizei sind es im laufenden Jahr monatlich rund zehn Fälle.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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