Bundespolizei stellt sieben Graffiti-Sprayer am Bahnhof Köpenick

(Symbolbild)

In der Nacht zu Samstag hat die Bundespolizei sieben Graffiti-Sprayer vorläufig festgenommen, die eine Schallschutzwand am Bahnhof Köpenick besprüht hatten. Drei weitere Personen konnten entkommen.

Gegen 00:50 Uhr entdeckten zivile Polizisten zehn Personen im Gleisbereich, die eine Schallschutzwand auf einer Gesamtfläche von rund 130 Quadratmetern besprühten. Den Beamtinnen und Beamten gelang es zusammen mit uniformierten Kollegen, sieben Personen nach kurzer Flucht zu stoppen und vorläufig festzunehmen. Ein Polizeihubschrauber unterstützte während des Einsatzes.

Die Bundespolizei stellte diverse Beweismittel sicher und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung ein. Bei den Festgenommenen handelt es sich um sieben bereits polizeibekannte deutsche Staatsangehörige im Alter zwischen 19 und 25 Jahren. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden alle Personen wieder auf freien Fuß entlassen.

Die Polizei ermittelt auch gegen die drei unbekannten Komplizen, die entkommen konnten.

» Weitere Polizeimeldungen aus einsatz und Feuerwehreinsatz Berlin