Bundespolizei stoppt Afghan am Bahnhof Lindau – Haftbefehl vollstreckt

Symbolfoto - Freigabe unter der Quellenangabe "Bundespolizei" für redaktionelle Zwecke

Am Montag haben Bundespolizisten am Bahnhof Lindau-Reutin einen 33-jährigen afghanischen Reisenden gestoppt. Der Mann war in einem EuroCity-Zug unterwegs, der von Zürich nach München fuhr. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass gegen ihn ein Einreise- und Aufenthaltsverbot sowie ein offener Haftbefehl vorlagen.

Der Afghane war im Besitz österreichischer Flüchtlingsdokumente. Eine Fahndungsabfrage ergab, dass eine bis Juni 2027 gültige Wiedereinreisesperre gegen ihn besteht. Diese vierjährige Sperre hatte die Bundespolizeiinspektion Freilassing 2023 verhängt.

Nach Recherchen der Polizisten war der Mann erstmals im September 2022 nach Deutschland eingereist und hatte einen Asylantrag gestellt. Später wurde er jedoch in den für sein Asylverfahren zuständigen Staat Österreich abgeschoben und erhielt dabei eine einjährige Wiedereinreisesperre. Im April 2023 griffen Freilassinger Bundespolizisten den Mann ohne Dokumente auf – er hatte sich trotz der bestehenden Sperre erneut unerlaubt nach Deutschland begeben.

Aus diesem Verstoß resultierte ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Traunstein wegen unerlaubter Einreise. Der Haftbefehl forderte eine Geldstrafe in Höhe von knapp 1.300 Euro. Der Afghane konnte diesen Betrag bezahlen und wich damit einer Ersatzfreiheitsstrafe aus.

Die Lindauer Bundespolizisten zeigten den Mann wegen versuchter unerlaubter Einreise an. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Kempten musste er eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1.300 Euro hinterlegen. Am Abend wurde er schließlich nach Österreich zurückgewiesen.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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