Die Bundespolizei Ludwigsdorf hat innerhalb von 24 Stunden insgesamt sieben Personen an der deutsch-polnischen Grenze gestoppt, die nicht die erforderlichen Voraussetzungen für eine Einreise nach Deutschland erfüllten. In vier Fällen leiteten die Beamten Strafverfahren wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthalts ein.
Den prominentesten Fall bildete eine aserbaidschanische Familie, die am Montag gegen 15.30 Uhr am Grenzübergang Podrosche kontrolliert wurde. Bei der Überprüfung handelte es sich um einen 37-jährigen Mann, seine 31-jährige Ehefrau sowie zwei Kinder im Alter von sieben und fünf Jahren, die in einem ukrainischen Fahrzeug unterwegs waren. Alle vier legten deutsche Aufenthaltstitel vor, die dem Anschein nach noch gültig waren.
Bei der Überprüfung in den polizeilichen Fahndungssystemen kam jedoch ans Licht: Die Familie hatte Deutschland bereits vor über einem Jahr verlassen und lebte seitdem dauerhaft im Ausland. Durch diesen längerfristigen Auslandsaufenthalt hatten ihre Aufenthaltstitel ihre Gültigkeit verloren. Damit erfüllte die Familie nicht die notwendigen Einreisevoraussetzungen. Die Bundespolizei zog die Dokumente ein, leitete ein Strafverfahren ein und wies die Familie nach Polen zurück.
In den übrigen drei Fällen, bei denen es sich um ukrainische Staatsangehörige handelte, lagen die erforderlichen Einreisevoraussetzungen ebenfalls nicht vor. Teilweise verfügten die betroffenen Personen lediglich über abgelaufene polnische Aufenthaltstitel. Diese Fälle wurden in Görlitz und Hagenwerder festgestellt. Auch hier leitete die Bundespolizei Strafverfahren wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthalts ein und wies die Personen nach Polen zurück.
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