Die Bundespolizei hat am vergangenen Wochenende zwei Männer gestoppt, die Betäubungsmittel über die Grenze ins Dreiländereck Polen-Tschechien-Deutschland verbracht hatten. In einem Fall leistete der Mann Widerstand gegen die Beamten.
Am 11. September 2026 kontrollierten Bundespolizisten am Grenzübergang Seifhennersdorf-Varnsdorf ein einreisendes tschechisches Taxi. Der Fahrgast war ein 37-jähriger Deutscher, der sich nur mit seiner Krankenversichertenkarte ausweisen konnte. Weil er bereits polizeilich in Erscheinung getreten war, wollten die Beamten ihn und seinen Rucksack nach Drogen durchsuchen. Der Mann weigerte sich auszusteigen und versuchte, etwas am Körper zu verstecken. Die Polizisten zogen ihn aus dem Taxi und mussten ihn mit einer Handschelle fixieren. Er wehrte sich durch Sperren und Versteifen. Erst nach dem Eintreffen einer weiteren Streife beruhigte er sich wieder.
In seinem Rucksack fanden die Beamten vermutliches Crystal, zerkleinerte Tabletten und weitere verdächtige Substanzen mit einem Bruttogewicht von insgesamt etwa fünf Gramm inklusive der Cliptütchen. Außerdem wurden mehrere Einwegspritzen und Utensilien für den Drogenkonsum beschlagnahmt. Die Substanzen werden labortechnisch untersucht. Der 37-Jährige muss sich wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.
Am 12. September 2026 stoppten Bundespolizisten um 16:25 Uhr in der Grenzkontrollstelle auf der B 178n bei Zittau einen Skoda Kodiaq. Zwei Deutsche waren mit dem Wagen aus Polen eingereist. Die Beamten nahmen sofort einen starken Cannabisgeruch aus dem Wageninneren wahr. Der 33-jährige Beifahrer hatte in einem Stoffbeutel 25 Gramm Cannabis und in einer Zigarettenschachtel einen Joint dabei. Der Zoll übernahm den Fall, weil das Verbringen von Cannabisprodukten aus dem Ausland unter Strafe steht. Auch dieser Mann wird sich wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten müssen.
Wie sich die Zahlen entwickelt haben
Gegenüber 2024 hat sich die Zahl der Rauschgiftdelikte in Sachsen um 24,9 Prozent verändert, sie ist gesunken. Gezählt wurden 2025 insgesamt 7.046 Fälle. Aufgeklärt wurden davon 88,1 Prozent, bundesweit 89,0 Prozent.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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