Am 29. August 2026 gegen 00:26 Uhr ist ein 24-jähriger Deutscher am Bahnhof Chemnitz Süd Opfer eines Diebstahls geworden. Eine fünfköpfige Gruppe hat ihm die Geldbörse gestohlen – offenbar ausnutzend, dass der Mann geistig behindert ist.
Der 24-Jährige war am 28. August aus Thüringen nach Chemnitz gereist, um einen Bekannten zu treffen. Gemeinsam sollten sie am nächsten Tag in den Urlaub fahren. Weil der Zug Verspätung hatte, traf er erst kurz nach Mitternacht am Bahnhof Chemnitz Süd ein. Mit seinem Fahrrad und seiner Reisetasche wollte er gerade über den Treppenabgang in Richtung Bernsdorfer Straße hinunterfahren, als ihn eine Person aus der Gruppe fragte, ob er Hilfe brauche. Dieser Mann packte ihn am Arm und griff ihm die Geldbörse aus der linken Hosentasche. Dann rannten alle fünf in Richtung Netto davon.
Der 24-Jährige erzählte seinem Bekannten von dem Überfall. Dieser rief sofort die Bundespolizei an. Die Beamten fanden vor Ort aber keine der Personen mehr vor. Der Bekannte suchte die Gegend ab und entdeckte Teile des gestohlenen Gutes in der Nähe eines Abrisshauses auf Höhe Bernsdorfer Straße 6. Allerdings fehlten einige Ausweisdokumente und Bargeld weiterhin.
Die Bundespolizei ermittelt wegen besonders schweren Diebstahls. Sie sucht Zeugen, die die Aktion beobachtet haben oder Angaben zu den fünf Personen machen können. Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Chemnitz unter Telefon 0371/33783-0 entgegen. Auch jede andere Polizeidienststelle kann die Informationen aufnehmen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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