Bundespolizei und Polizei Hamburg kontrollieren Waffenverbot im ÖPNV

Sichergestellte Gegenstände der Bundespolizei, Quelle: Bundespolizeiinspektion Hamburg

Bundespolizei und Polizei Hamburg haben am 06.10.2026 einen Schwerpunkteinsatz zur Gewaltprävention und Kontrolle des Waffenverbots durchgeführt. Von 14:00 Uhr bis 21:00 Uhr waren über 40 Einsatzkräfte rund um den S-Bahnhaltepunkt Jungfernstieg im Einsatz, um das Mitführen gefährlicher Gegenstände aufzudecken und eine klare Botschaft zu vermitteln: Im Bahnverkehr haben Waffen nichts zu suchen.

Bei den Kontrollen kamen insgesamt 781 Personenkontrollen und Durchsuchungen zustande. Die Mitarbeiter der Hochbahnwache führten über 8.700 Fahrgastkontrollen durch und stellten dabei rund 380 Personen ohne Fahrschein fest. Die Verbundpartner der DB Sicherheit und Hochbahnwache flankierten die Maßnahmen.

Die Einsatzkräfte beschlagnahmten acht verbotene Gegenstände, darunter Klappmesser, Taschenmesser, einen Teleskopschlagstock und eine Reizstoffschusswaffe. Insgesamt leiteten sie 16 Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Ein konkretes Beispiel: Um 16:30 Uhr wurde ein 21-jähriger Mann kontrolliert, der ein Taschenmesser und einen Teleskopschlagstock bei sich trug. Die Gegenstände wurden beschlagnahmt, und gegen ihn wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.

Darüber hinaus vollstreckte die Polizei einen Haftbefehl: Um 16:35 Uhr wurde ein 33-jähriger Mann kontrolliert, gegen den ein Strafvollstreckungshaftbefehl wegen Erschleichens von Leistungen bestand. Er hätte 20 Tage Ersatzfreiheitsstrafe verbüßen oder 600 Euro Geldstrafe zahlen müssen. Die gesuchte Person bezahlte die Geldstrafe vor Ort und wurde anschließend entlassen.

Bundespolizeiinspektion Hamburg und Polizei Hamburg kündigten an, künftig wiederkehrend und unangekündigt entsprechende Einsätze durchzuführen, um Verstöße konsequent zu ahnden und die Bürgerinnen und Bürger zu sensibilisieren.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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