Bundespolizei vollstreckt Haftbefehl gegen 33-Jährigen an der deutsch-niederländischen Grenze

Symbolfoto Grenzkontrolle / Foto: Bundespolizei

Ein 33-jähriger Bulgare hätte am frühen Sonntagmorgen ins Gefängnis gehen sollen – doch er kam glimpflich davon. Die Bundespolizei vollstreckte an der deutsch-niederländischen Grenze einen Haftbefehl gegen den Mann, der als Fahrgast in einem internationalen Reisebus aus den Niederlanden nach Deutschland unterwegs war.

Gegen 5:15 Uhr kontrollierten Bundespolizisten den Fernreisebus auf der Rastanlage Bunderneuland an der Autobahn 280 im Zuge der wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen. Bei der Überprüfung der Personalien des 33-Jährigen stellte sich heraus: Der Mann stand auf der Fahndungsliste der Justiz.

Grund für die Festnahme war eine nicht bezahlte Geldstrafe von 1.000 Euro. Der Bulgare hatte 2025 gegen das Auslandspflichtversicherungsgesetz verstoßen – fahrlässig, wie es heißt. Wer eine solche Strafe nicht zahlt, droht eine Ersatzfreiheitsstrafe von zehn Tagen. Das bedeutete für den 33-Jährigen: Gefängnis statt Weiterreise.

Doch der Mann handelte schnell. Er bezahlte die ausstehende Forderung direkt bei den Bundespolizisten vor Ort. Damit konnte er den drohenden Gefängnisaufenthalt abwenden und seine Reise in Deutschland fortsetzen.

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