Bundespolizei vollstreckt Haftbefehl und verweigert Einreise bei Grenzkontrollen

(Symbolbild)

Bei den wiedereingeführten Grenzkontrollen hat die Bundespolizei am Donnerstag einen Haftbefehl vollstreckt und einer Person die Einreise nach Deutschland verweigert.

In Reitzenhain kontrollierten Beamte gegen 11:00 Uhr einen 25-jährigen Briten, der aus Richtung Tschechien nach Deutschland einreisen wollte. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Polizisten eine Ausschreibung zur Einreiseverweigerung fest. Aufgrund des Verdachts der unerlaubten Einreise wurde der Mann zum Bundespolizeirevier Schmalzgrube gebracht und nach Abschluss aller Maßnahmen in die Tschechische Republik zurückgewiesen.

In Oberwiesenthal kontrollierten Polizisten gegen 20:20 Uhr einen FlixBus bei der Einreise und stellten dabei einen 40-jährigen ukrainischen Staatsangehörigen fest, gegen den eine Ausschreibung der Staatsanwaltschaft Leipzig zur Strafvollstreckung vorlag. Das Amtsgericht Leipzig hatte ihn wegen Erschleichen von Leistungen zu einer Geldstrafe von 357,50 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von 17 Tagen verurteilt. Da der Mann die offene Geldstrafe vor Ort beglich, konnte er seine Fahrt fortsetzen.

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