Am Grenzübergang Reitzenhain haben Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Chemnitz innerhalb weniger Stunden gleich drei Haftbefehle vollstreckt. Die Kontrollen zeigen, wie intensiv die Grenzsicherung an sächsischen Grenzübergängen funktioniert.
Am gestrigen Nachmittag gegen 14:45 Uhr kontrollierten die Beamten einen 32-jährigen Rumänen. Die fahndungsmäßige Überprüfung brachte eine Ausschreibung der Staatsanwaltschaft München ans Licht – wegen Urkundenfälschung lag ein Haftbefehl vor. Die geforderte Geldstrafe von knapp 3000 Euro konnte der Mann aufbringen und setzte seine Reise fort.
Nur wenige Stunden zuvor, um 01:00 Uhr desselben Tages, wurde ein 59-jähriger Grieche kontrolliert. Gegen ihn lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Deggendorf vor – ein Verstoß gegen das Ordnungswidrigkeitengesetz. Die geforderte Geldstrafe von über 90 Euro konnte er bezahlen und durfte anschließend ins Bundesgebiet einreisen.
Bereits am Montag, 27. Juli 2026, um 11:25 Uhr war es zu einer dritten Kontrolle gekommen. Ein 29-jähriger Slowake wurde am Grenzübergang angehalten. Die Überprüfung ergab eine Ausschreibung der Staatsanwaltschaft Ansbach wegen schweren Bandendiebstahls. Der Mann musste eine Restfreiheitsstrafe von 21 Tagen verbüßen. Er wurde in die Justizvollzugsanstalt Zwickau gebracht.
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