Am vergangenen Wochenende hat die Bundespolizei an der Grenze zwei Haftbefehle vollstreckt und beide Männer in Justizvollzugsanstalten eingeliefert. Die Kontrollen fanden an der A 96 und in Lindau-Zech statt.
Am Freitagabend kontrollierten Beamte der bayerischen Grenzpolizei in Lindau-Zech einen 33-jährigen Ukrainer, der zu Fuß die Grenze passieren wollte. Da er nur einen Reisepass bei sich trug, übergaben ihn die Beamten der Bundespolizei. Die Bundespolizisten stellten fest, dass gegen den Mann seit einem Jahr ein Einreise- und Aufenthaltsverbot für Deutschland gültig ist — es läuft noch bis 2030. Der Ukrainer war Ende 2023 erstmals nach Deutschland eingereist und hatte bereits wegen schweren Diebstahls und Bandendiebstahls in Strafhaft gesessen. Zudem lag eine Aufenthaltsermittlung des Ausländeramtes Leonberg vor.
Recherchen ergaben, dass Freilassinger Bundespolizisten den 33-Jährigen bereits am 13. Oktober beim Versuch der unerlaubten Einreise aufgegriffen und nach Österreich zurückgewiesen hatten — obwohl die Wiedereinreisesperre galt. Die Lindauer Bundespolizisten zeigten ihn wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz an. Am Samstagvormittag führten sie ihn beim Amtsgericht Kempten vor. Anschließend kam der Mann zur Untersuchungshaft in die dortige Justizvollzugsanstalt.
Am Samstagabend kontrollierten Lindauer Bundespolizisten an der Kontrollstelle Sigmarszell einen 25-jährigen rumänischen Fahrzeuglenker. Der Fahndungscomputer schlug an: Gegen den Mann lag ein Sicherungshaftbefehl des Amtsgerichts Augsburg vor. Der Rumäne war 2024 wegen Diebstahls zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden, war aber in dieser Zeit erneut straffällig geworden. Die Bundespolizisten führten ihn am Sonntagvormittag beim Amtsgericht Augsburg vor und lieferten ihn in die Justizvollzugsanstalt Augsburg-Gablingen ein.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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