Am Grenztunnel Füssen an der A 7 hat die Bundespolizei am Sonntag zwei Fahrzeuge gestoppt und einen Schleuserring aufgedeckt. In den Autos saßen zehn Personen, die als Messemonteure ausgeben sollten – tatsächlich waren acht von ihnen illegal im Schengen-Raum unterwegs.
Die Beamten der Bundespolizeiinspektion Kempten stoppten am Sonntagabend in der Kontrollstelle einen Transporter und einen Pkw mit italienischer Zulassung. Der 29-jährige rumänische Fahrer des Transporters gab an, mit seiner Gruppe nach Nordrhein-Westfalen zu fahren, um dort im Messebau zu arbeiten. Mit ihm saßen ein 26-jähriger rumänischer Landsmann sowie vier moldauische Männer im Alter von 22, 22, 24 und 42 Jahren im Fahrzeug. Den zweiten Pkw lenkte ein 23-jähriger Moldauer, in dem sich drei weitere Männer im Alter von 23, 36 und 28 Jahren befanden.
Die Kontrolle offenbarte das Ausmaß der Schleusung: Die acht moldauischen Staatsangehörigen verfügten weder über Aufenthaltstitel noch über Arbeitserlaubnisse. Die Ermittler stellten fest, dass sich mehrere von ihnen bereits bis zu drei Jahre unerlaubt im Schengen-Raum aufhielten.
Der 29-jährige rumänische Fahrer wurde wegen versuchten Einschleusens von Ausländern angezeigt. Der 23-jährige moldauische Fahrer muss sich als Mittäter verantworten. Alle acht moldauischen Migranten erhielten Anzeigen wegen versuchter unerlaubter Einreise. Die Beamten stellten die Handys der beiden mutmaßlichen Schleuser sicher.
Nach der richterlichen Vorführung am Montagvormittag kam der rumänische Hauptbeschuldigte in Untersuchungshaft. Am Montagnachmittag wiesen die Bundespolizisten alle acht moldauischen Staatsangehörigen vom Flughafen Memmingen nach Chișinău zurück. Zusätzlich veranlassten die Beamten Ausschreibungen zur Einreiseverweigerung in die Schengen-Staaten. Der 26-jährige rumänische Insasse des Transporters war unbescholten und wurde auf freien Fuß gesetzt.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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