Die Bundesregierung reagiert zurückhaltend auf die deutliche Wahlschlappe der Republikaner bei den Zwischenwahlen in den USA. Stellvertretender Regierungssprecher Steffen Meyer erklärte am Mittwoch, dass es zu früh sei, jetzt schon abzusehen, welche Auswirkungen das Wahlergebnis haben werde.
Meyer betonte aber: Die Bundesregierung habe eigene Interessen, die sie im transatlantischen Verhältnis selbstverständlich auch vertreten werde. „Stabile internationale Ordnung, regelbasierter Handel, eine starke Nato – diese Themen prägen unseren Austausch, haben ihn in der Vergangenheit geprägt und werden sicherlich auch den Austausch der Zukunft prägen“, sagte er der dts Nachrichtenagentur.
Grundsätzlich werde man Wahlergebnisse in anderen Ländern nicht im Detail kommentieren, auslegen oder bewerten, machte Meyer deutlich. Gleichzeitig versicherte er: „Klar ist doch aber, dass die USA für uns ein wichtiger Partner sind, ein wichtiger Verbündeter sind und auch bleiben.“ Die enge Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten werde fortgesetzt, „auch wenn es jetzt zu einer anderen Konstellation in den beiden Kammern kommen sollte“.
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Autor: dts Nachrichtenagentur