Die Bundesregierung begrüßt die von US-Präsident Donald Trump verkündete angebliche Einigung auf eine Entwaffnung der Hamas. Der stellvertretende Regierungssprecher Sebastian Hille dankte am Montag gegenüber der dts Nachrichtenagentur insbesondere den Vermittlern für ihre Arbeit – namentlich Ägypten, der Türkei und Katar.
Hille betonte, dass es nun entscheidend sei, dass die beteiligten Parteien der Roadmap ohne weitere Vorbedingungen zustimmen. Nur dann könne die konkrete Umsetzung beginnen und die Hamas tatsächlich ihre Waffen abgeben. „Die Bundesregierung setzt sich dafür ein, einen dauerhaften Frieden zu erreichen“, sagte der Sprecher.
Ob sich Deutschland an der von Trump angekündigten „internationalen Stabilisierungstruppe“ im Gazastreifen beteiligen wird, ließ Hille offen. Zu dieser Frage gab er keine Antwort.
Skeptische Töne kommen unterdessen aus Israel: Das Land meldete nach Trumps Ankündigung „ernsthafte Sicherheitsbedenken“ an. Fachleute vermuten mittlerweile, dass Trump seine Ankündigung erneut zu optimistisch dargestellt hat.
Autor: dts Nachrichtenagentur