Die Bundesregierung äußert sich nicht zu einer von iranischen Medien veröffentlichten „Vergeltungsliste“, auf der auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) aufgeführt wird. Der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer erklärte am Montag gegenüber der dts Nachrichtenagentur, dass man die Meldung „zur Kenntnis genommen“ habe. „Wir werden sie aber ganz sicher nicht kommentieren“, sagte Meyer. Die Sicherheitsmaßnahmen rund um den Bundeskanzler seien grundsätzlich „sehr, sehr hoch“.
Die iranische Tageszeitung „Hamshahri“ hatte am Samstag eine Liste mit 13 westlichen Politikern veröffentlicht. Diese Politiker sollen demnach Ziel von Vergeltungsmaßnahmen sein wegen des Todes des früheren geistlichen Führers Ali Chamenei. Neben Bundeskanzler Merz befinden sich auf der Liste US-Präsident Donald Trump, Israels Premierminister Benjamin Netanjahu, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni und der scheidende britische Premierminister Keir Starmer.
Autor: dts Nachrichtenagentur