In Charlottenburg ist es gestern Nachmittag zu einer Auseinandersetzung gekommen, bei der ein Polizeibeamter ein Distanz-Elektroimpulsgerät (DEIG) einsetzen musste. Gegen 16:30 Uhr betraten Beamte des Polizeiabschnitts 24 ein Café in der Kaiser-Friedrich-Straße, weil dort ein 25-jähriger Mann eine 56-jährige Mitarbeiterin bedroht und sich ihr gegenüber bedrohlich verhalten hatte. Er drohte ihr zudem Schaden an ihren Familienangehörigen an.
Bevor die Polizei eintraf, war der Mann bereits weg. Die Einsatzkräfte stellten ihn in unmittelbarer Nähe des Cafés und kontrollierten ihn. Doch während dieser Kontrolle erschienen mehrere Angehörige der bedrohten Frau am Tatort. Nach allem, was man bisher weiß, griffen drei Männer im Alter von 21, 28 und 46 Jahren den 25-Jährigen gemeinsam an und verletzten ihn durch Schläge. Die Polizistinnen und Polizisten trennten die Beteiligten und verhinderten so eine weitere Eskalation.
Im Verlauf der Maßnahmen kam es dann zu Widerstandshandlungen und tätlichen Angriffen gegen die Beamten. Der 28-Jährige wehrte sich massiv und schlug nach den eingesetzten Polizisten. Nachdem andere Maßnahmen nicht erfolgreich waren, setzte ein Polizeibeamter das Distanz-Elektroimpulsgerät ein. Dadurch konnte der Mann überwältigt und festgenommen werden.
Nach seiner Festnahme klagte der 28-Jährige über Unwohlsein. Rettungskräfte brachten ihn vorsorglich in ein Krankenhaus. Die dortigen Untersuchungen zeigten aber keine Auffälligkeiten, worauf er wieder entlassen wurde. Ein Polizeibeamter wurde bei dem Einsatz verletzt, konnte aber seinen Dienst fortsetzen.
Ein 54-jähriger Angehöriger des zunächst kontrollierten 25-Jährigen sprach gegenüber der 19-jährigen Tochter der bedrohten Cafémitarbeiterin bedrohliche und ehrverletzende Äußerungen. Die Polizei ermittelt gegen ihn wegen Bedrohung. Zur Durchführung weiterer polizeilicher Maßnahmen kam er zunächst in ein Polizeigewahrsam und wurde dann wieder freigelassen.
In der Nähe des Einsatzortes stellten die Beamten zudem eine fünfköpfige Personengruppe fest, die zum familiären Umfeld eines Beteiligten gehörte. Um weitere Straftaten zu verhindern, kontrollierten die Polizisten die Personen und erteilten ihnen Platzverweise. Diese Anordnungen wurden befolgt.
Die weitere Ermittlung in den Fällen Bedrohung, gefährliche Körperverletzung, tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte führt ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 2 (West).
(Dieser Artikel entstand mit KI-Unterstützung und wurde redaktionell überarbeitet und kontrolliert von: Redaktion digitaldaily.de)
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