Die Kriminalpolizei Coburg ermittelt in mehreren Fällen von Callcenterbetrug. Am Montag gelang es Tätern, Bargeld und Wertgegenstände im sechsstelligen Eurobereich zu erbeuten.
In einem besonders perfiden Fall riefen Betrüger eine über 70-jährige Frau aus Ahorn im Landkreis Coburg an. Sie täuschten der Seniorin vor, dass deren Tochter mit einer schweren Krankheit im Krankenhaus läge und nur durch sehr teure Medikamente aus dem Ausland geheilt werden könne. Die Frau übergab daraufhin gegen 15.30 Uhr im Wohngebiet an der Wüstenahorner Straße Bargeld und Wertgegenstände im Wert von über einhunderttausend Euro an einen Abholer. Dieser war ungefähr 30 Jahre alt, 175 Zentimeter groß und trug eine rote Baseballcap.
In zwei weiteren Fällen nutzten die Betrüger die klassische Masche eines verursachten Verkehrsunfalls. Eine über 75-jährige Frau übergab an ihrer Haustür am Langen Rain in Rödental gegen 12.50 Uhr Bargeld und Schmuck im Wert von über zehntausend Euro. Etwa fünf Stunden später, gegen 18 Uhr, gab eine 65-jährige Frau aus Burgkunstadt in der Nähe des Spielplatzes Weidnitz mehrere zehntausend Euro an einen Abholer ab. Dieser wird beschrieben als männlich, 30 bis 35 Jahre alt, 185 Zentimeter groß, kräftig gebaut, mit kurzen schwarzen Haaren. Er trug ein weißes T-Shirt, eine blaue Jacke und eine dunkelblau gefärbte Hose.
Die Kriminalpolizei Coburg bittet um Hinweise zu den Fällen. Telefon: 09561/645-0.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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