Zivile Polizeibeamte haben am Dienstag, 22. September, gegen 13.30 Uhr, im Umfeld des Coburger Bahnhofs einen Cannabis-Handel aufgedeckt. Die Beamten der Zentralen Einsatzdienste waren auf regen Verkehr an einem Anwesen aufmerksam geworden und entdeckten im Garten mehrere Cannabispflanzen unterschiedlicher Größe. Der Verdacht auf unerlaubten Cannabis-Handel erhärtete sich schnell.
Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung stellten die Polizisten eine größere Menge Marihuana im mittleren dreistelligen Grammbereich sicher. Das Verpackungsmaterial ließ die Ermittler darauf schließen, dass aus dem Anwesen heraus mit Cannabis gehandelt wurde.
Zusätzlich fanden die Beamten mehrere Waffen und gefährliche Gegenstände in der Wohnung: einen Dolch, einen Morgenstern, ein Einhandmesser, Pfefferspray und einen Böller. Hier besteht der Verdacht auf mehrere Verstöße nach dem Waffen- und Sprengstoffgesetz. Die Ermittler stellten zudem Medikamente sicher, die noch näher untersucht werden müssen.
Die Polizei nahm einen 50-jährigen jordanischen Mann vorläufig fest. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Coburg erließ ein Ermittlungsrichter Haftbefehl. Der Tatverdächtige befindet sich nun in Untersuchungshaft. Die Kriminalpolizei Coburg führt die weiteren Ermittlungen unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Coburg.
Rauschgiftdelikte in Coburg: der Vergleich mit Land und Bund
In Coburg zählte die Polizei 2025 87 Rauschgiftdelikte, das sind 212 auf 100.000 Einwohner. Damit steht unsere Stadt schlechter als im restlichen Bundesland, wo 163 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Bundesweit sind es 192.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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