Celle: Mini-Bagger gestohlen, Lkw-Bergung nach Tankschaden und Küchenbrand mit 35.000 Euro Schaden

(Symbolbild)

Die Polizei Celle meldet für das vergangene Wochenende mehrere Vorfälle: Unbekannte stahlen einen Mini-Bagger von einer Baustelle, ein beladener Lkw riss sich den Tank auf und ein Küchenbrand verursachte 35.000 Euro Schaden.

Von Dienstagmittag bis Freitagnachmittag entwendeten Unbekannte von einer Baustelle in der Nienburger Straße im Bereich der dortigen Sportplätze einen Mini-Bagger der Marke Atlas. Die Polizei bittet Zeugen, die im Tatzeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter 05141-2770 zu melden.

Am Samstagvormittag verfuhr sich ein mit 13 Tonnen Fleisch beladener Lkw in der Nähe des Celler Bahnhofes. Bei einem Wendemanöver in der Allerstraße setzte er auf einen Stein auf und riss sich den Tank auf. Die Unfallstelle wurde durch Polizei und Feuerwehr abgesichert, das Fleisch wurde zunächst auf einen anderen Lkw umgeladen, bevor der verunfallte Lkw nach mehreren Stunden schließlich geborgen werden konnte.

Ebenfalls am Samstagvormittag kam es im Gerdingweg zu einem Küchenbrand eines Reihenendhauses. Die freiwillige Feuerwehr Celle konnte durch schnelles Eingreifen verhindern, dass das Feuer auf die anliegenden Häuser übergriff. Die Bewohner flohen selbstständig aus dem Objekt, sodass kein Personenschaden entstand. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 35.000 Euro geschätzt. Das Haus ist derzeit nicht bewohnbar. Nach ersten Erkenntnissen dürfte ein Defekt eines Kühlschranks zu dem Brand geführt haben.

Am vergangenen Wochenende fielen Celler Polizeibeamten im Stadtgebiet erneut Autofahrer auf, die alkoholisiert oder unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln im Straßenverkehr unterwegs waren. Bereits am frühen Samstagabend fiel einer Streifenbesatzung im Celler Ortsteil Groß Hehlen ein Pkw der Marke Audi durch seine unsichere Fahrweise auf. Bei der anschließenden Verkehrskontrolle erhärtete sich der Verdacht gegen den 19-jährigen Fahrer schnell. Der junge Mann stand offensichtlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

In der darauffolgenden Nacht zu Sonntag stoppten die Beamten eine weitere Rauschfahrt. Bei der Kontrolle einer 30-jährigen Audi-Fahrerin stellten die Polizisten fest, dass diese deutlich unter dem Einfluss von Alkohol stand. Ein Atemalkoholtest zeigte einen Wert von 1,17 Promille. Bei beiden Fahrern wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet und die Weiterfahrt untersagt. Gegen den 19-Jährigen und die 30-Jährige wurden entsprechende Verfahren eingeleitet.

In der vergangenen Nacht meldeten sich zahlreiche besorgte Bürger aus dem Ortsteil Westercelle bei der Polizei. Die Anwohner wurden durch anhaltende, unregelmäßige und laute Metallschläge aus dem Schlaf gerissen. Eine entsandte Polizeistreife ging den Hinweisen nach und lokalisierte die Lärmquelle im Bereich der Bahngleise an der Dasselsbrucher Straße. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass dort reguläre Gleisbauarbeiten durchgeführt wurden. Nach Auskunft der Verantwortlichen vor Ort handelt es sich um Arbeiten umfangreicher Sanierungsmaßnahmen am Bahnkörper der Strecke Hannover – Celle. Die Arbeiten sind behördlich genehmigt und finden im Zeitraum von Mai bis Juli statt. Aufgrund des engen Zeitplans und zur Aufrechterhaltung des Bahnverkehrs müssen die Maßnahmen rund um die Uhr, also auch in den Nachtstunden, umgesetzt werden.

In den Nachmittagsstunden des Pfingstsonntages kam es zu einem ungewöhnlichen Vorfall in der Celler Bahnhofstraße. Polizeibeamte wollten einen entgegenkommenden Pkw kontrollieren, dieser bemerkte das jedoch und entzog sich der Kontrolle. Er steuerte seinen Pkw auf einen nahegelegenen Parkplatz und flüchtete zu Fuß über einen Container auf ein nahegelegenes Flachdach. Von dort wollte er sich der Kontrolle über weitere Dächer entziehen, stürzte jedoch aus einer Höhe von etwa 3 Metern ab und zog sich einen offenen Knöchelbruch zu. Er wurde zunächst durch die eingesetzten Beamten erstversorgt und anschließend mittels Rettungswagen dem AKH Celle zugeführt. Der flüchtige 34-jährige Mann aus Hambühren war deutlich alkoholisiert und hatte unmittelbar im Vorfeld der Kontrollsituation einen Verkehrsunfall verursacht. Ferner war er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Ihn erwarten diesbezüglich mehrere Strafverfahren. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass der Mann seine beiden 10 und 13 Jahre alten Töchter im Bereich der Triftanlagen alleine zurückgelassen hatte. Die Kinder wurden an das Jugendamt übergeben.

Am 24. Mai fuhr ein 64 Jahre alter Fahrer aus dem Landkreis Celle zur Mittagszeit mit seinem Pkw die Pappelallee aus Richtung Lindenstraße in Faßberg. Mutmaßlich aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, woraufhin er mit insgesamt vier weiteren Pkw kollidierte. Bei dem Verkehrsunfall wurde niemand verletzt. Der Sachschaden wird auf etwa 25.000 Euro geschätzt. Gegen den Autofahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Der Führerschein wurde sichergestellt.

Bereits am 23. Mai, in der Zeit zwischen 11:00 Uhr und 11:20 Uhr kam es auf dem Parkplatz des Edeka-Marktes in Hermannsburg, Celler Straße, zu einem sogenannten Parkrempler. Hierbei wurde ein silbergrauer Mercedes B180 seitlich touchiert und dabei leicht beschädigt, als das verursachende Fahrzeug ein- oder ausparkte. Der finanzielle Schaden des geschädigten Fahrzeughalters wird auf mindestens 1000 Euro geschätzt. Der Verursacher kam seiner gesetzlichen Pflicht zur Anzeige seiner Beteiligung nicht nach und entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle. Die Polizei sucht Zeugen, welche den Unfall beobachtet haben oder anderweitig Hinweise auf einen Verursacher geben können. Sie sollen sich an die Polizeidienststelle in Bergen unter der Rufnummer 05051/6064-0 wenden.

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