CSD in Neustrelitz verläuft friedlich – Polizei ermittelt wegen Volksverhetzung

(Symbolbild)

In Neustrelitz ist am 15. August 2026 der Christopher Street Day (CSD) ohne größere Zwischenfälle über die Bühne gegangen. Parallel fand eine angemeldete Gegenversammlung statt. Beide Veranstaltungen konnten wie angemeldet durchgeführt werden.

Etwa 1.000 Menschen nahmen nach Polizeiangaben an dem CSD-Aufzug teil, der sich gegen 14.30 Uhr vom Neustrelitzer Bahnhof in Bewegung setzte und durch die Innenstadt führte. Die Abschlusskundgebung endete gegen 17 Uhr, anschließend ging die Versammlung in ein Demokratiefest über. Aus Sicht der Polizei verlief das Versammlungsgeschehen insgesamt friedlich und störungsfrei. Zu Auseinandersetzungen zwischen den Teilnehmenden der unterschiedlichen Versammlungen kam es nicht.

Die angemeldete Gegenversammlung zählte 15 Teilnehmende. Mehrere Verdächtige zeigten dort öffentlich wahrnehmbare Gesten, aufgrund derer die Polizei Volksverhetzung (§ 130 Strafgesetzbuch) ermittelt. Zusätzlich nahm die Polizei eine Strafanzeige wegen der Verwendung von verfassungsfeindlichen Symbolen und Zeichen auf (§ 86a Strafgesetzbuch).

Weitere nennenswerte Vorfälle im Zusammenhang mit dem Versammlungsgeschehen gab es nicht. Es kam nur zu geringen Verkehrseinschränkungen.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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