Cuxhaven: 23-Jähriger nach Molotow-Cocktail-Würfen in Untersuchungshaft

(Symbolbild)

In Cuxhaven ist ein 23-jähriger Mann in Untersuchungshaft gekommen, nachdem er zwei Brandflaschen gegen ein Wohnhaus und einen Pkw geworfen haben soll. Das Amtsgericht Stade erließ Untersuchungshaftbefehl gegen ihn wegen versuchten Mordes.

Der Mann soll in der Nacht zum 30. September zwei sogenannte Molotow-Cocktails gegen ein Wohnhausfenster eines 68-Jährigen und einen Pkw eines 35-Jährigen im Bereich der Küddowstraße geworfen haben, um diese in Brand zu setzen. Beide Brandflaschen zündeten jedoch nicht, weshalb glücklicherweise weder größere Schäden noch Verletzte entstanden.

Am Donnerstagmorgen, dem 8. Oktober 2026, wurde der Haftbefehl vollstreckt. Bei einer gleichzeitigen Durchsuchung sicherten die Ermittler diverse Beweismittel, deren Auswertung noch aussteht. Der Mann wurde nach seiner Vorführung vor einem Haftrichter in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Die Vorwürfe gegen den 23-Jährigen stehen im Zusammenhang mit einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen am 30. September im Bereich der Brockeswalder Chaussee. Ihr waren bereits Streitigkeiten und Straftaten zwischen zwei Familien vorausgegangen. Die Polizei hatte damals einen Zeugenaufruf gestartet.

Die Ermittlungen zu allen Vorfällen dauern an. Das Hinweisportal aus dem früheren Zeugenaufruf bleibt aktiv. Für weitere Informationen können Interessierte sich an die Staatsanwaltschaft Stade unter der Telefonnummer 04141 107771 oder per E-Mail an ststd-pressesprecher@justiz.niedersachsen.de wenden.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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