Dachstuhlbrand im Bremer Viertel: Feuerwehr drei Tage lang im Dauereinsatz

(Symbolbild)

Ein verheerender Brand hat am Donnerstagabend, dem 23. April 2026, ein dreigeschossiges Mehrfamilienhaus im Bremer Ortsteil Fesenfeld nahe der Humboldtstraße schwer beschädigt. Das Feuer zerstörte Dachstuhl und Dachgeschoss vollständig und fügte dem gesamten Gebäude erhebliche Schäden zu – das Wohnhaus wurde anschließend als einsturzgefährdet eingestuft.

Doch mit dem Ende der ersten Löscharbeiten in der Nacht zum Freitag war der Einsatz für die Feuerwehr Bremen längst nicht beendet. Über drei Tage hinweg – bis zum Sonntagabend – rückte die Feuerwehr immer wieder zu dem Brandhaus aus. Bei geplanten Kontrollgängen entdeckten die Einsatzkräfte wiederholt Glutnester und Rauchentwicklung. Zwischendurch alarmierten auch Anwohner die Feuerwehr erneut, weil sie Feuer und Rauch wahrnahmen.

In der Nacht zum Samstag eskalierte die Situation so weit, dass die Feuerwehr eine Brandwache einrichten musste. Als besondere Herausforderung erwies sich dabei die im Gebäude verbaute Holzfaserdämmung. Dieser Baustoff hat die Eigenschaft, selbst nach intensiven Löschmaßnahmen weiter zu glimmen oder sich immer wieder neu zu entzünden. Ob genau diese Materialeigenschaft den langwierigen Brandverlauf verursacht hat, konnte die Feuerwehr zunächst nicht abschließend beurteilen.

Am Sonntagabend, dem 26. April 2026, um etwa 19:30 Uhr beendete die Feuerwehr Bremen den Einsatz schließlich nach rund drei Tagen Dauerpräsenz.

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