Nach dem Dachstuhlbrand in der Hauptstraße von Ingersheim-Kleiningersheim konnte die Polizei die mysteriöse Flüssigkeit, die bei den Löscharbeiten gefunden worden war, zwischenzeitlich identifizieren: Es handelt sich um eine Ammoniak-Lösung. Die Gemeinde Ingersheim kümmert sich um die fachgerechte Entsorgung des betreffenden Kanisters.
Bei einer gründlichen Durchsuchung des Gebäudes fanden die Einsatzkräfte keine weiteren gefährlichen Stoffe. Die Absperrmaßnahmen in der Hauptstraße wurden am Donnerstagabend, 2. Juli 2026, gegen 19:15 Uhr aufgehoben. Die Straße ist seither wieder frei befahrbar.
Die Anwohner aus der unmittelbaren Nachbarschaft des Brandobjekts, die während der Einsatzmaßnahmen aus Sicherheitsgründen evakuiert worden waren, durften ab 21:00 Uhr wieder in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren.
Das betroffene Gebäude selbst bleibt vorerst als Tatort beschlagnahmt. Das Polizeipräsidium Ludwigsburg muss dort noch kriminaltechnische Arbeiten durchführen. Das Haus ist derzeit unbewohnbar, die Statik des Gebäudes muss fortlaufend neu bewertet werden.