Die Spezialisten des Entschärfungsteams vom Landeskriminalamt Baden-Württemberg haben ihre Arbeiten am Brandort in Kleiningersheim erfolgreich abgeschlossen. Die verdächtigen Substanzen, die bei dem Dachstuhlbrand in der Hauptstraße freigelegt wurden, sind nach umfangreichen Tests als ungefährlich bewertet worden – es besteht weder Brand- noch Explosionsgefahr. Die Stoffe können nun für weitergehende Untersuchungen abtransportiert werden.
Während der Maßnahmen entdeckten die Einsatzkräfte allerdings noch einen Kanister mit einer unbekannten Flüssigkeit. Diese könnte nach Einschätzung der Experten ein Gefahrstoff sein. Spezialisten der Feuerwehr arbeiten daher gemeinsam mit dem Entschärfungsteam an der Untersuchung dieser Substanz. Diese Arbeiten waren zum Zeitpunkt der Meldung um 18:50 Uhr noch nicht abgeschlossen.
Die Hauptstraße in Kleiningersheim bleibt bis zum Abschluss aller Maßnahmen im Gefahrenbereich für den Verkehr gesperrt. Die Polizei kündigte an, die Ergebnisse der laufenden Überprüfungen im Laufe des kommenden Tages bekannt zu geben.