Das war die Blaulicht-Woche in Baden-Württemberg: 08.06.–14.06.2026 (KW 24)

(Symbolbild)

In der vergangenen Woche beschäftigten schwere Straftaten die Polizei in Baden-Württemberg. Die schwersten Vorfälle waren eine Großrazzia gegen Drogenhandel mit zwei Kilogramm Amphetamin, eine Bombendrohung in Konstanz und ein lebensgefährlich verletzter Jugendlicher bei einem Verkehrsunfall. Daneben ermittelte die Polizei nach mehreren Sexualdelikten und einem Messerangriff.

Bei einer Großrazzia gegen gewerbsmäßigen Drogenhandel stellte das Kriminalkommissariat Aalen am Donnerstag zwei Kilogramm Amphetamin sicher. Nach umfangreichen Ermittlungen durchsuchten die Beamten mit Unterstützung des Polizeipräsidiums Einsatz sechs Objekte im Raum Schwäbisch Gmünd und in Hessen. Neben den zwei Kilogramm Amphetamin fanden die Ermittler eine Kleinmenge Kokain, Datenträger, Feinwaagen, Smartphones und Verpackungsmaterial. Drei Personen im Alter von 27, 28 und 33 Jahren wurden vorläufig festgenommen. Mehr dazu

Ein anonymer Anrufer löste in der Nacht zum Sonntag einen stundenlangen Polizeieinsatz auf dem 24-Stunden-Flohmarkt in Konstanz aus. Gegen 2 Uhr warnte er in mehreren anonymen Telefonaten vor Bomben auf dem Flohmarkt im Bereich Kleinvenedig und Hafenstraße. Die Polizei sperrte daraufhin das gesamte Gelände ab und durchsuchte es mit Sprengstoffspürhunden. Als die Beamten eine verdächtige Tasche entdeckten, rückte der Entschärfungsdienst des Landeskriminalamts Baden-Württemberg an. Nach der Überprüfung konnte er jedoch Entwarnung geben. Nach über zehn Stunden Sperrung wurde das Gelände gegen 12.15 Uhr wieder freigegeben. Mehr dazu

Ein 16-jähriger Fußgänger wurde am Samstagabend in Metzingen-Neuhausen lebensgefährlich verletzt, als ihn eine 79-jährige Autofahrerin erfasste. Der Jugendliche überquerte kurz nach 20 Uhr die Uracher Straße an einer Fußgängerfurt, als die Frau mit ihrem Ford aus Richtung Dettingen kam und ihn anfuhr. Der 16-Jährige erlitt so schwere Verletzungen, dass er nach notärztlicher Erstversorgung mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden musste. Mehr dazu

Nach vier Sexualdelikten in Nürtingen nahm eine 25-köpfige Ermittlungsgruppe der Kriminalpolizei am Freitag einen Tatverdächtigen fest. Der Mann steht im Verdacht, zwischen Mittwochnachmittag und Donnerstagmittag eine 13-Jährige und eine 57 Jahre alte Frau angegriffen sowie zwei weitere Frauen belästigt zu haben. Am Mittwochnachmittag, zwischen 13.45 und 14.30 Uhr, griff der Mann zunächst die 13-Jährige in sexuell motivierter Absicht an. Am Donnerstagmittag gegen 12.50 Uhr attackierte er eine 57 Jahre alte Frau. Beide Frauen waren mit dem Fahrrad unterwegs. Mehr dazu

Am Bahnhof Tübingen hat ein 27-jähriger Afghane am Freitagmorgen gegen 6.15 Uhr einen 35-jährigen Deutschen attackiert und ist anschließend festgenommen worden. Der 27-Jährige schubste sein Opfer zunächst im Eingangsbereich der Bahnhofshalle mehrfach zur Seite, sodass der 35-Jährige eine Tür nicht passieren konnte. Anschließend versuchte der Angreifer wiederholt, dem Mann mit den Fäusten ins Gesicht zu schlagen. Mehr dazu

Messerattacken und Schusswaffen-Gebrauch

Nach einem Messerangriff am Zentralen Omnibusbahnhof in Lahr sucht die Polizei Zeugen, die den Vorfall vom vergangenen Samstag beobachtet haben könnten. Die Auseinandersetzung zwischen zwei bekannten Männern ereignete sich zur Mittagszeit in der Schwarzwaldstraße. Nach den bisherigen Ermittlungen war ein 33-Jähriger am 6. Juni gegen 14 Uhr mit seinem Fahrrad auf einen 30-jährigen Radfahrer aufgefahren, der daraufhin stürzte. Anschließend zog der 33-Jährige ein Messer und versuchte damit, sein Opfer zu verletzen. Der 30-Jährige wehrte sich gegen den Angriff und erlitt dabei leichte Verletzungen an der Hand. Mehr dazu

Auffällig war in dieser Woche die Häufung von Gewaltdelikten in öffentlichen Räumen, insbesondere an Bahnhöfen und Verkehrsknotenpunkten. Zudem führten die Ermittler mehrere größere Einsätze gegen organisierte Kriminalität durch.

Hinweis: Dieser Wochenrückblick wurde automatisiert auf Basis der Polizei-Pressemeldungen aus Baden-Württemberg erstellt. Für die Beschuldigten, Betroffenen und Tatverdächtigen gilt die rechtsstaatlich garantierte Unschuldsvermutung.

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