Das war die Blaulicht-Woche in Berlin: 04.05.–10.05.2026 (KW 19)

In der vergangenen Woche standen für die Berliner Polizei ein lebensgefährlicher Schussangriff in Schöneberg sowie mehrere Angriffe auf Polizistinnen und Polizisten im Mittelpunkt. Zudem kam eine Frau bei einem Wohnungsbrand in Weißensee ums Leben.

Der schwerste Vorfall ereignete sich am Donnerstag gegen 1:05 Uhr in der Yorckstraße in Schöneberg. Ein unbekannter Täter schoss dort auf einen 44-Jährigen und verletzte ihn lebensgefährlich. Nach Angaben der Behörden schwebt der Mann aktuell noch in Lebensgefahr. Die Staatsanwaltschaft Berlin und die 6. Mordkommission haben die Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts übernommen. Der Tatverdächtige konnte bislang nicht gefasst werden. Mehr dazu

Bei einem Wohnungsbrand in Weißensee kam am Donnerstagabend eine Frau ums Leben. Die Feuerwehr fand die mutmaßliche Bewohnerin leblos in ihrer Wohnung im zweiten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Sulzfelder Straße auf. Eine Mieterin des Hauses hatte gegen 18:40 Uhr Brandgeruch wahrgenommen und die Feuerwehr alarmiert. Während der Löscharbeiten entdeckten die Einsatzkräfte die Frau in der betroffenen Wohnung. Für sie kam jede Hilfe zu spät – sie war bereits tot. Mehr dazu

Gleich bei mehreren Einsätzen wurden Polizistinnen und Polizisten angegriffen und verletzt. In Schöneberg griff ein 32-Jähriger die Beamten tätlich an, nachdem er bereits wegen Körperverletzung in einem Hostel aufgefallen war. Bei der Festnahme wurde ein Polizist verletzt, der ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden musste und seinen Dienst beenden musste. Eine Polizistin erlitt Verletzungen am Bein, blieb aber dienstfähig. Bei dem Einsatz kam ein Distanzelektroimpulsgerät zum Einsatz. Mehr dazu

In Adlershof wurde eine Polizistin verletzt, als sie einen 30-jährigen Mann festnahm, der zuvor aus einem Krankenhaus entwichen war. Bei der Festnahme auf einem Friedhof in der Friedländerstraße wehrte sich der Mann gegen die Festnahme, wobei eine Polizistin am Arm verletzt wurde. Die verletzte Beamtin kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Mehr dazu

In Friedrichshain verletzte ein 27-jähriger Randalierer einen Polizeibeamten und bespuckte ihn. Der Mann war gestern Abend in der Frankfurter Allee aufgefallen, nachdem er dort randaliert hatte. Beim Transport in ein Polizeigewahrsam spuckte er einem Polizeibeamten ins Gesicht. Der verletzte Polizeibeamte musste nach dem Vorfall den Dienst beenden. Mehr dazu

Zehn Tage nach den Schüssen auf zwei Männer im Anita-Berber-Park in Neukölln hat die Polizei den mutmaßlichen Täter gefasst. Der 20-Jährige wurde am 3. Mai festgenommen und sitzt seit dem 4. Mai in Untersuchungshaft. Der junge Mann war den Ermittlern ins Netz gegangen, weil er einem Polizisten in Zivil das dienstliche Handy gestohlen hatte. Die Ermittlungsgruppe Telum der Staatsanwaltschaft Berlin und die BAO Ferrum des Landeskriminalamtes Berlin verdächtigen den Mann, am 23. April auf einen 27-Jährigen und einen 29-Jährigen geschossen zu haben. Die Ermittlungen zu den Hintergründen des versuchten Tötungsdelikts und der zweiten Schussabgabe laufen noch. Mehr dazu

Bei einem Raubüberfall in Buckow wurden ein Geschäftsmann mit einer Schusswaffe bedroht und sein Mitarbeiter niedergestochen. Die Täter erbeuteten die Tageseinnahmen des 51-Jährigen. Der Vorfall ereignete sich gegen 16:45 Uhr auf dem Gehweg der Gerlinger Straße, als der Komplice des Bewaffneten einen spitzen Gegenstand zog und dem 28-jährigen Mitarbeiter in den Oberschenkel stach. Mehr dazu

Messerattacken und Schusswaffen-Gebrauch

In Berlin-Schöneberg schoss ein unbekannter Täter auf einen 44-jährigen Mann und verletzte ihn lebensgefährlich. Bei einem Raubüberfall in Buckow wurde ein Mitarbeiter niedergestochen, während sein Chef mit einer Schusswaffe bedroht wurde. Ein 20-Jähriger sitzt in Untersuchungshaft wegen Schüssen auf zwei Männer im Anita-Berber-Park. In Spandau bedrohte ein 19-Jähriger eine Bekannte mit einer Schreckschusswaffe und schlug sie anschließend ins Gesicht.

Hinweis: Dieser Wochenrückblick wurde automatisiert auf Basis der Polizei-Pressemeldungen aus Berlin erstellt. Für die Beschuldigten, Betroffenen und Tatverdächtigen gilt die rechtsstaatlich garantierte Unschuldsvermutung.

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