Das war die Blaulicht-Woche in Bayern: 04.05.–10.05.2026 (KW 19)

(Symbolbild)

Die Woche vom 04.05.–10.05.2026 brachte für die bayerische Polizei mehrere schwere Gewaltdelikte mit sich. Im Mittelpunkt standen zwei Messerangriffe mit Haftbefehlen wegen versuchten Totschlags sowie ein tödlicher Polizeieinsatz in Memmingen. Zusätzlich ermittelten die Behörden in mehreren Fällen wegen versuchter Tötung.

Bei einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen zwei Brüdern in der Augsburger Firnhaberau wurde ein 30-Jähriger durch seinen 28-jährigen Bruder mit einem Messer schwer verletzt. Der Vorfall ereignete sich am Freitag, 1. Mai 2026, gegen 22.00 Uhr. Beide Männer kroatischer Staatsangehörigkeit kamen nach dem Angriff in ein Krankenhaus. Während der 30-Jährige schwere Verletzungen erlitt, wurde sein jüngerer Bruder leicht verletzt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Augsburg erließ ein Ermittlungsrichter Haftbefehl wegen versuchten Totschlags und setzte diesen in Vollzug. Der Tatverdächtige befindet sich nun in einer Justizvollzugsanstalt. Die Kriminalpolizei Augsburg ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Mehr dazu

In München hat die Polizei einen 20-jährigen Österreicher wegen versuchten Totschlags festgenommen. Der Mann steht im Verdacht, am 1. Mai in Laim einen 27-Jährigen schwer verletzt zu haben. Das Opfer, ein Togolese mit Wohnsitz in München, war am Freitagabend gegen 19.40 Uhr schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert worden und musste notoperiert werden. Ein Wohnanwesen in der Landsberger Straße 291 kristallisierte sich als Tatort heraus, an dem der 27-Jährige die schweren Verletzungen erlitt. Die Münchner Mordkommission übernahm die Ermittlungen. Nach intensiver Fahndung konnte der 20-jährige Tatverdächtige am Donnerstagmorgen von österreichischen Einsatzkräften widerstandslos vor seinem Wohnanwesen im Bundesland Tirol festgenommen werden. Mehr dazu

In Memmingen ist ein Tatverdächtiger nach einer Schussabgabe durch Polizeibeamte im Krankenhaus verstorben. Gleichzeitig konnte die Identität einer zuvor tot aufgefundenen Person geklärt werden. Die Staatsanwaltschaft Memmingen und das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West haben eine gemeinsame Pressemeldung zu dem Vorfall veröffentlicht. Der Tatverdächtige war nach der polizeilichen Schussabgabe in ein Krankenhaus eingeliefert worden, wo er später seinen Verletzungen erlag. Parallel zu diesem Geschehen wurde die Identität einer Person geklärt, die zuvor tot aufgefunden worden war. Die beiden Ermittlungsverfahren stehen offenbar in Zusammenhang miteinander. Die Polizei hat die Identität des getöteten Tatverdächtigen geklärt – der Mann wurde nach aktuellem Ermittlungsstand in Abu Qash geboren und war bereits zweimal rechtskräftig zu Geldstrafen verurteilt worden. Mehr dazu

Bei einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Bus ist am Freitagnachmittag bei Weisendorf (Landkreis Erlangen-Höchstadt) ein 21-jähriger Motorradfahrer ums Leben gekommen. Der junge Mann starb noch an der Unfallstelle. Der Unfall ereignete sich gegen 14:00 Uhr auf der Staatsstraße 2259. Der 21-Jährige war von Weisendorf kommend in Richtung Großenseebach unterwegs, als er auf Höhe des Ortsteils Reinersdorf einen vorausfahrenden Pkw überholte. Dabei stieß er mit seinem Motorrad frontal mit einem entgegenkommenden Bus zusammen. Mehr dazu

Nach einem Angriff in der Justizvollzugsanstalt Straubing ist ein 46-jähriger deutscher Häftling gestorben. Der Mann erlag am 2. Mai 2026 seinen schweren Verletzungen, die er am 15. Dezember 2024 bei einer Auseinandersetzung mit einem Mithäftling erlitten hatte. Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei ermitteln nun wegen eines möglichen Tötungsdelikts. Gegen 9 Uhr morgens am 15. Dezember 2024 entdeckten Mithäftlinge den damals 46-Jährigen schwer verletzt am Boden seines Haftraums. Als Angreifer gilt ein 43-jähriger albanischer Häftling. Mehr dazu

Ein 52-jähriger Syrer ist am vergangenen Donnerstagmorgen in Dachau Opfer eines brutalen Überfalls geworden. Fünf syrische Männer im Alter zwischen 25 und 46 Jahren sitzen nun wegen des Verdachts des versuchten Totschlags in Untersuchungshaft. Der Angriff ereignete sich gegen 6 Uhr morgens in der Martin-Huber-Straße, als das Opfer seine Wohnung verließ. Nach Erkenntnissen der Ermittler passten die fünf Täter den Mann gemeinschaftlich ab und attackierten ihn überfallartig mit Tritten, Schlägen und Stichen. Mehr dazu

Zwei Männer im Alter von 55 und 41 Jahren sind am vergangenen Wochenende wegen des Verdachts der versuchten Tötung festgenommen worden. Die rumänischen Staatsbürger sollen zwei Landsleute in Baar-Ebenhausen schwer verletzt haben. Am Freitag, 1. Mai, entdeckten Polizistinnen und Polizisten gegen 23:00 Uhr am Ingolstädter Hauptbahnhof zwei verletzte Personen. Die 52 und 60 Jahre alten Männer wiesen sichtbare Verletzungen im Kopfbereich auf. Die Kriminalpolizei Ingolstadt übernahm die Ermittlungen. Nach den bislang vorliegenden kriminalpolizeilichen Erkenntnissen geht die sachleitende Staatsanwaltschaft Ingolstadt von einem versuchten Tötungsdelikt aus. Mehr dazu

Die Münchener Polizei musste in der vergangenen Woche mehrere schwere Vorfälle bearbeiten, darunter einen E-Scooter-Unfall mit vier Verletzten und den Fund einer Leiche in der Isar. Am Donnerstagabend kurz nach 21 Uhr fuhr ein 30-jähriger Marokkaner aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck mit einem E-Scooter auf dem Gehweg der Bayerstraße/Zweigstraße Richtung Sonnenstraße. Als der E-Scooter in die Sonnenstraße abbog, kollidierten die beiden Fahrer mit zwei Fußgängern: einem 37-jährigen Kolumbianer und einer 29-jährigen Kolumbianerin, beide wohnhaft in München. Alle vier Personen wurden leicht verletzt. Bei einem schweren Verkehrsunfall in Bogenhausen wurde am Samstag gegen 13:10 Uhr ein 59-jähriger Motorradfahrer schwer verletzt. Mehr dazu

Messerattacken und Schusswaffen-Gebrauch

In der Justizvollzugsanstalt Amberg ist am Freitag, dem 1. Mai 2026, ein 29-jähriger griechischer Häftling bei einer gewalttätigen Auseinandersetzung verletzt worden. Ein 23-jähriger marokkanischer Mitgefangener attackierte ihn gegen 14:00 Uhr mit einem Brotzeitmesser. Das Opfer erlitt bei dem Angriff mehrere Schnittverletzungen und wurde sofort vor Ort medizinisch behandelt. Mehr dazu In Nürnberg-Langwasser haben zwei 15-jährige Jugendliche am Samstagabend einer 29-jährigen Frau unter Messerdrohung ihr Mobiltelefon geraubt. Mehr dazu In Weißenburg hat ein unbekannter Mann am frühen Sonntagmorgen eine 45-jährige Frau mit einem Messer bedroht und Geld von ihr gefordert. Mehr dazu

Hinweis: Dieser Wochenrückblick wurde automatisiert auf Basis der Polizei-Pressemeldungen aus Bayern erstellt. Für die Beschuldigten, Betroffenen und Tatverdächtigen gilt die rechtsstaatlich garantierte Unschuldsvermutung.

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