Das war die Blaulicht-Woche in Brandenburg: 12.10.–18.10.2026 (KW 42)

(Symbolbild)

Zeit für eine erste Bilanz der Woche: Zwischen dem 12. und 18. Oktober 2026 beschäftigten die Brandenburger Polizei unter anderem ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei Schwerverletzten auf der L 79, eine Gewalttat vor einer Frankfurter Schule mit zehn tatverdächtigen Jugendlichen sowie ein Drogenfund mit Schusswaffe auf der A 24. Daneben rückte die Polizei zu mehreren Einbrüchen, Körperverletzungen und Überfällen aus.

Jugendgewalt vor Schule in Frankfurt (Oder)
Nach einer Gewalttat vor einer Schule in Frankfurt (Oder) am 14. Oktober 2026 hat die Polizei umfangreiche Ermittlungen aufgenommen. Den Ermittlungen zufolge sollen mehrere Jugendliche einen Schüler körperlich attackiert haben. Der Junge wies Gesichtsverletzungen auf und meldete die Auseinandersetzung auf einer Polizeidienststelle. Im Fokus der Ermittler stehen inzwischen zehn Tatverdächtige im Alter zwischen 13 und 15 Jahren; ihnen wird gefährliche Körperverletzung und Raub vorgeworfen. Die Polizei sicherte Videomaterial, das den Vorfall zeigt und anschließend in sozialen Netzwerken verbreitet wurde. Sie warnt ausdrücklich davor, gewaltverherrlichende Videos in sozialen Medien zu teilen. Mehr dazu

Schwerverletzte auf der L 79 bei Teltow-Fläming
Auf der Landesstraße 79 zwischen Glienick und Groß Schulzendorf im Landkreis Teltow-Fläming kam es am Mittwoch zu einem Unfall mit zwei Schwerverletzten. Ein 86-jähriger Autofahrer wollte ein vorausfahrendes Fahrzeug überholen, verlor dabei die Kontrolle über seinen Wagen und kam nach links von der Fahrbahn ab. Der PKW prallte gegen einen Straßenbaum. Der 86-Jährige wurde schwer verletzt und kam mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus. Seine 80-jährige Beifahrerin erlitt ebenfalls schwere Verletzungen und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht werden. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 10.000 Euro. Mehr dazu

Mann schwer verletzt auf Baustelle in Teltow aufgefunden
Am Freitagmorgen, 9. Oktober 2026, haben Zeugen einen 44-Jährigen schwer verletzt auf einer Baustelle auf dem Ruhlsdorfer Platz in Teltow aufgefunden. Der Mann lag unmittelbar vor einem leerstehenden Gebäude. Die Polizei brachte ihn zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus, wo er nach Angaben der Behörden noch immer versorgt wird; nach derzeitigen Erkenntnissen besteht keine Lebensgefahr, jedoch ist er derzeit nicht vernehmungsfähig. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde der 44-Jährige Opfer einer gefährlichen Körperverletzung. Noch am selben Tag nahm die Polizei einen 39-jährigen Mann und eine 52-jährige Frau vorläufig fest, die die Staatsanwaltschaft mangels dringenden Tatverdachts jedoch wieder entließ. Die Ermittlungen laufen, Zeugen werden gesucht. Mehr dazu

Gewalt im Regionalexpress – Angriffe in Erkner
Am frühen Morgen des 16. Oktober 2026 griff ein 22-Jähriger in einem Regionalexpress von Berlin nach Erkner zwei Fahrgäste unvermittelt an und schlug ihnen ins Gesicht. Am Bahnhof Erkner verließ er das Fahrzeug, stieg ins Gleisbett hinab und lief dort umher – ein gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr. Anschließend kletterte er zurück auf den Bahnsteig und trat auf dem Bahnhofsvorplatz auf einen Passanten ein. Alarmierte Polizisten stellten den sichtlich angetrunkenen Mann, als er mit einem Fahrrad flüchten wollte; ein Alkoholtest ergab 1,63 Promille. Der deutsche Staatsbürger muss sich wegen Körperverletzung, gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und Trunkenheit im Verkehr verantworten. Mehr dazu

Angriff auf Jobcenter-Mitarbeiterin in Eisenhüttenstadt
Am Nachmittag des 15. Oktober 2026 betrat ein Mann das Jobcenter in der Karl-Marx-Straße in Eisenhüttenstadt und griff dort eine Mitarbeiterin an. Die 41-Jährige wurde dabei verletzt und musste von Rettungskräften vor Ort behandelt werden. Der Angreifer flüchtete anschließend. Die Kriminalpolizei hat einen 46-Jährigen im Fokus, der sich wegen Körperverletzung zu verantworten hat. Mehr dazu

Smartphone-Raub am Bahnhof Mahlow
Am Mittwochabend wurde ein 53-Jähriger am Bahnhof Mahlow überfallen. Zwei unbekannte Männer sprachen ihn zunächst an und fragten nach einer Zigarette; als er keine herausgab, forderten sie sein Smartphone. Als er sich auch dem verweigerte, schlug einer der Täter ihn. Das Gerät fiel zu Boden, die beiden Männer hoben es auf und fuhren mit der S-Bahn davon. Der 53-Jährige wurde dabei leicht verletzt. Die Kriminalpolizei ermittelt zur Identität der Täter und nimmt Hinweise entgegen. Mehr dazu

Auffahrunfall auf der A 24 bei Neuruppin – fünf Verletzte
Auf der Bundesautobahn 24 bei Neuruppin verursachte ein 21-jähriger Audi-Fahrer gegen 10:20 Uhr einen Auffahrunfall, weil er den erforderlichen Sicherheitsabstand zu einem vorausfahrenden Renault nicht einhielt. Bei dem Unfall wurden fünf Personen leicht verletzt: der Audi-Fahrer, seine Beifahrerin, die 30-jährige Renault-Fahrerin und zwei ihrer Mitfahrer, darunter ein Kleinkind. Alle kamen in ein Krankenhaus; ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden, die Richtungsfahrbahn Berlin wurde zeitweise gesperrt. Mehr dazu

Rezeptfälscherinnen in Neuruppin festgenommen
Eine aufmerksame Apothekerin alarmierte am Donnerstagnachmittag die Polizei, nachdem zwei Frauen in ihrer Apotheke im Stadtgebiet Neuruppin ein gefälschtes Rezept für verschreibungspflichtige Medikamente einlösen wollten. Die beiden Frauen mussten die Apotheke ohne Erfolg verlassen; Polizisten stellten sie kurz darauf in der Nähe. Weitere Ermittlungen ergaben, dass die 34- und 37-jährigen Frauen aus der Uckermark bereits am vorangegangenen Montag in derselben und weiteren Apotheken im Stadtgebiet aktiv gewesen waren und dabei teilweise erfolgreich verschreibungspflichtige Medikamente erhalten hatten. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurden sie festgenommen. Mehr dazu

Pedelec-Fahrer in Kyritz schwer verletzt
In Kyritz verunglückte am Donnerstag gegen 17:15 Uhr ein 24-jähriger Pedelec-Fahrer in der Graf-von-der-Schulenburg-Straße. Augenscheinlich aufgrund eines medizinischen Problems fuhr er gegen eine Hauswand. Der Mann wurde schwer verletzt; Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Mehr dazu

Verkehrsunfall in Perleberg – Lkw-Fahrer mit Haftbefehl
Im Schwarzen Weg in Perleberg stieß gegen 17:45 Uhr ein 37-jähriger Lkw-Fahrer, der von einer Grundstücksausfahrt auf die Straße fuhr, mit einem vorfahrtsberechtigten Wagen zusammen. Die 75-jährige Beifahrerin des anderen Fahrzeugs wurde leicht verletzt, lehnte eine ärztliche Behandlung jedoch ab. Der Sachschaden wird auf rund 1.500 Euro geschätzt. Bei der Überprüfung des Lkw-Fahrers stellte die Polizei fest, dass gegen ihn ein Haftbefehl mit 19 Tagen Ersatzfreiheitsstrafe vorlag. Er konnte eine Inhaftierung durch eine Zahlung von 1.520 Euro abwenden. Mehr dazu

Einbrüche in Wohnhäuser und eine Gärtnerei
Gleich mehrere Einbruchsfälle beschäftigten die Polizei in dieser Woche. In Hohen Neuendorf, Ortsteil Bergfelde, drangen Unbekannte zwischen 12:00 und 20:15 Uhr in ein Einfamilienhaus im Forstweg ein, durchsuchten alle Zimmer und hinterließen Spuren; ob etwas gestohlen wurde, war zunächst unklar. Mehr dazu In Fresdorf im Landkreis Potsdam-Mittelmark versuchten Täter, in ein Einfamilienhaus einzubrechen, ließen jedoch ihr Werkzeug auf der Terrasse zurück und flüchteten ohne Beute; der Sachschaden an der Terrassentür blieb im unteren dreistelligen Bereich. Mehr dazu In Jüterbog scheiterte ein Täter am Mittwochnachmittag an einem Türschloss; der Schaden beläuft sich auf rund 100 Euro. Mehr dazu In Plaue an der Königsmarckstraße im Landkreis Brandenburg an der Havel brachen Unbekannte in eine Gärtnerei ein, stahlen größere Mengen Gemüse und verwüsteten Zelte sowie Utensilien auf dem Gelände; der Schaden wird mit einem vierstelligen Betrag angegeben. Mehr dazu

Messerattacken und Schusswaffen-Gebrauch

Auf der Rast- und Tankanlage Linumer Bruch an der A 24 im Landkreis Ostprignitz-Ruppin hat die Polizei am gestrigen Abend gegen 20:30 Uhr einen 25-jährigen Autofahrer kontrolliert und dabei Drogen sowie eine Schusswaffe gefunden. Als der Beamte die Fahrertür des Tesla öffnete, schlug ihm starker Cannabisgeruch entgegen. Der Fahrer räumte ein, in den vergangenen Stunden Haschisch konsumiert zu haben. Ein Drogenschnelltest bestätigte den Cannabis-Konsum. Bei der anschließenden Durchsuchung des Fahrers und seines Wagens fanden die Polizisten eine geringe Menge Haschisch und eine Schusswaffe. Die Waffe wurde beschlagnahmt. Dem Fahrer wurde Blut entnommen, um den Verdacht des Fahrens unter Drogeneinfluss zu klären. Mehr dazu

Diese Woche fiel auf, dass sich gleich mehrere Einbrüche und Einbruchsversuche in Wohnhäuser häuften – neben den Fällen in Hohen Neuendorf, Fresdorf und Jüterbog auch der Einbruch in die Gärtnerei in Plaue. Die Dunkelphase im Herbst begünstigt erfahrungsgemäß solche Taten; die Kriminalpolizei ermittelt in allen Fällen und bittet Zeugen um Hinweise.

Hinweis: Dieser Wochenrückblick wurde automatisiert auf Basis der Polizei-Pressemeldungen aus Brandenburg erstellt. Für die Beschuldigten, Betroffenen und Tatverdächtigen gilt die rechtsstaatlich garantierte Unschuldsvermutung.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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