Dax fällt ins Minus – Hoffnung auf Iran-Einigung zerschlagen

via dts Nachrichtenagentur

Der deutsche Aktienmarkt ist am Mittwoch nach einem freundlichen Handelsstart schnell in die Verlustzone gerutscht und hat diese bis zum Handelsschluss nicht mehr verlassen. Der Dax notierte zum Ende des Handelstages bei 25.411 Punkten – ein Minus von 0,7 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag.

Hauptgrund für den Kursrückgang war das Scheitern von Hoffnungen, dass die USA und der Iran ihren seit Monaten andauernden militärischen Konflikt bald beilegen könnten. Ein solcher Konflikt hatte die Welt von einem erheblichen Teil ihrer Energieversorgung abgeschnitten. Die Hoffnungen auf eine Einigung zerplatzten, was unmittelbare Auswirkungen auf die Energiemärkte hatte: Die Rohölsorte Brent verteuerte sich am Mittwochnachmittag um 17 Uhr deutscher Zeit auf 101,70 US-Dollar pro Fass – ein Anstieg von 2,4 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. Parallel dazu zogen auch die Renditen von Staatsanleihen an.

Diese Kombination aus steigenden Ölpreisen und höheren Anleiherenditen, verbunden mit wachsenden Inflationssorgen, setzte den Börsen massiv zu. Davon profitierten allerdings Rüstungsaktien: Rheinmetall legte bis kurz vor Handelsende um etwa drei Prozent zu. Auch SAP sowie die beiden Fresenius-Papiere notierten im Plus gegen den allgemeinen Markttrend.

Kräftig abwärts ging es dagegen bei Mercedes, Allianz und Scout24 – alle drei verzeichneten Abschläge von drei Prozent und mehr. Am Devisenmarkt schwächte der Euro am Mittwochnachmittag ab: Ein Euro kostete 1,1389 US-Dollar, während ein US-Dollar für 0,8780 Euro zu haben war.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.

Autor: dts Nachrichtenagentur

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