Demonstration „GenZ regelt das“ in Leipzig: Über 80 Straftaten, Polizei greift durch

(Symbolbild)

In der Leipziger Innenstadt haben am heutigen Tag rund 7.000 Menschen unter dem Motto »GenZ regelt das« demonstriert. Während die Demonstration weitgehend friedlich verlief, registrierte die Polizei über 80 versammlungstypische Straftaten, darunter das Abbrennen von Pyrotechnik und Verstöße gegen das Versammlungsgesetz durch Vermummungen.

Seit Freitag führte die Polizeidirektion Leipzig in enger Abstimmung mit der Stadt Leipzig einen Einsatz durch, um das bundesweite Demonstrationsgeschehen abzusichern. Etwa 500 Polizistinnen und Polizisten sicherten vor allem die Innenstadt und den Demonstrationsverlauf ab.

Die Kundgebung begann um 14:00 Uhr auf dem Augustusplatz. Der Aufzug bewegte sich gegen 14:35 Uhr auf die geplante Route im Uhrzeigersinn um den Leipziger Innenstadtring. Schnell kam es zu wiederholtem Abbrennen von Pyrotechnik und vereinzelten Vermummungen. Weil deutlich mehr Menschen teilnahmen als die angezeigten 2.500 Personen und aufgrund der begangenen Straftaten, verständigte sich die Polizei mit dem Versammlungsleiter auf eine Routenänderung. Statt über die Straße »Am Hallischen Tor« und am Brühl führte der neue Weg über den Ring und die Goethestraße, endete aber wie geplant am Augustusplatz. Die Versammlung endete um 17:05 Uhr.

Nach Ende der Demonstration zogen ehemalige Teilnehmer über den südlichen Innenstadtring und verteilten sich anschließend in verschiedene Richtungen in den Leipziger Süden. Aus einer Gruppe von etwa 250 Personen heraus wurden Gegenstände – darunter Baustelleneinrichtungen und Straßenschilder – auf die Karl-Liebknecht-Straße geworfen. Zudem wurde Pyrotechnik gezündet und Haltestellen-Scheiben eingeschlagen. Polizistinnen und Polizisten stoppten die Menschen und verhinderten weitere Straftaten. Strafprozessuale Maßnahmen laufen noch.

Weil der Einsatz noch andauert, kann die Polizeidirektion Leipzig derzeit keine abschließenden Angaben zu Tatverdächtigen und Gewahrsamnahmen machen. Weitere Informationen sollen am Sonntag oder Montag folgen.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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