Dessau-Roßlau: Sachbeschädigungen und Betrügereien häufen sich – Polizei meldet mehrere Fälle

(Symbolbild)

In Dessau-Roßlau hat die Polizei zwischen dem 22. und 23. Juni 2026 mehrere Straftaten registriert. Im Mittelpunkt standen Sachbeschädigungen, Betrugsfälle und Diebstähle, daneben kam es zu mehreren Verkehrsunfällen.

Zerstörte Scheibe am Theater

Unbekannte zerstörten zwischen dem 19. Juni, 15:30 Uhr und dem 22. Juni, 06:30 Uhr mit einem unbekannten Gegenstand die Scheibe eines Schaukastens vor dem Haupteingang des Anhaltinischen Theaters am Friedensplatz. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 350 Euro.

Betrugsfälle und Betrugsversuche

Eine 88-Jährige erstattete Anzeige wegen Betrugs. Sie hatte Mitte Mai eine E-Mail erhalten, wonach in ihrem Namen ein Vertrag gekündigt wurde. Da die Rentnerin diesen Service nicht genutzt hatte, ignorierte sie die Forderung. Am 4. Juni folgte eine Mahnung, am 11. Juni eine weitere Zahlungsaufforderung über 45 Euro – angewachsen von ursprünglich 35 Euro. Das Unternehmen drohte mit Inkassobüro-Einschaltung. Die 88-Jährige ging auf die Forderung nicht ein und zeigte den Fall an.

Ein 38-Jähriger suchte auf Social Media nach einer Eintrittskarte für eine Musikveranstaltung. Am 21. Juni meldete sich eine vermeintliche Verkäuferin. Beide einigten sich auf eine Anzahlung von 50 Euro, weitere 40 Euro sollten nach Ticketversand folgen. Nach der Anzahlung erhielt der Mann das Ticket, zweifelte aber an dessen Echtheit und kontaktierte den Veranstalter. Dieser bestätigte die Fälschung. Als die Verkäuferin später nach den ausstehenden 40 Euro fragte, teilte der Käufer mit, dass das Ticket gefälscht sei – woraufhin der Kontakt abbrach. Der Mann erstattete Strafanzeige wegen Betrugs.

Diebstähle und Einbruch

Eine 42-Jährige meldete den Diebstahl ihres Fahrrads. Sie hatte das Winora-Fahrrad am 21. Juni gegen 20:00 Uhr auf einem Hinterhof in der Rabestraße mit Schloss am dort befindlichen Ständer angeschlossen. Am nächsten Morgen gegen 09:00 Uhr war Rad und Schloss verschwunden. Der Schaden liegt bei etwas über 300 Euro.

Eine 45-Jährige zeigte einen Einbruch in ihre Gartenlaube an. Am 22. Juni gegen 17:00 Uhr stellte sie fest, dass unbekannte Täter sich Zugang zum Garten und dann gewaltsam zur Laube verschafft hatten. Gestohlen wurde ein dort abgestellter Rasenmäher. Die Geschädigte konnte keine genaue Tatzeit nennen, da sie sich zuletzt am 22. April in ihrem Garten aufhielt. Der Gesamtschaden beträgt etwa 400 Euro.

Eine 67-Jährige wurde Opfer eines Taschendiebstahls. Am 22. Juni zwischen 14:30 und 15:00 Uhr hielt sie sich in einem Einkaufsmarkt in der Zunftstraße auf. Sie legte ihre Handtasche in ihren Einkaufskorb und entfernte sich kurz. Kurz vor der Kasse bemerkte sie, dass ihre Geldbörse aus der Tasche verschwunden war. Darin waren persönliche Dokumente, Bargeld im mittleren zweistelligen Bereich und zwei Geldkarten. Die Geschädigte sperrte die Karten selbstständig; die Polizei schrieb die Dokumente zur Fahndung aus.

Verkehrsunfälle

Am 22. Juni gegen 11:10 Uhr fuhr ein 85-jähriger Ford-Fahrer auf der Wolfener Chaussee in Richtung Seelmannstraße und bog an der Kreuzung Argenteuiler Straße ein. An der Kreuzung war die Lichtzeichenanlage außer Betrieb. Es kam zur Kollision mit einem vorfahrtsberechtigten VW eines 18-Jährigen, der die Argenteuiler Straße in Richtung Heidestraße fuhr. Eine 44-jährige Insassin des VW wurde verletzt, lehnte aber eine medizinische Versorgung vor Ort ab. Der Gesamtschaden an beiden Fahrzeugen beträgt etwa 7.000 Euro.

Ein 84-jähriger Suzuki-Fahrer fuhr am 22. Juni gegen 11:35 Uhr die Askanische Straße in Richtung Kavalierstraße. Kurz vor der Kreuzung Amalienstraße musste er verkehrsbedingt bremsen. Der dahinter fahrende 50-jährige Nissan-Fahrer bemerkte dies zu spät und fuhr auf. Der Sachschaden an beiden Fahrzeugen liegt bei etwa 600 Euro.

Am 23. Juni gegen 06:40 Uhr kam ein 47-jähriger Motorradfahrer auf einer KTM auf der Oranienbaumer Chaussee in Richtung Dessau-Roßlau im Kurvenbereich hinter der Kapenstraße nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Der Fahrer wurde verletzt und mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Das Motorrad wurde abgeschleppt. Der Sachschaden am Fahrzeug beträgt etwa 5.000 Euro, der geschätzte Flurschaden etwa 2.000 Euro.

Geschwindigkeitskontrolle

Am 22. Juni führten Polizeibeamte zwischen 16:00 und 17:00 Uhr eine Geschwindigkeitskontrolle im Bereich der Damaschkestraße auf Höhe der Peterholzstraße durch. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit liegt dort bei 30 km/h. Von 60 kontrollierten Fahrzeugen hielten sich drei nicht an das Tempolimit. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 43 km/h. Gegen die Fahrer wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

(Dieser Artikel entstand mit KI-Unterstützung und wurde redaktionell überarbeitet und kontrolliert von: Redaktion digitaldaily.de)

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