Deutschland scheitert bei UN-Sicherheitsrat-Wahl deutlich – Portugal und Österreich ziehen ein

via dts Nachrichtenagentur

Deutschland ist bei der Wahl um einen nicht-ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat klar gescheitert. In der geheimen Abstimmung erhielt die Bundesrepublik nur 104 Stimmen und lag damit deutlich hinter den Konkurrenten Portugal mit 134 Stimmen und Österreich mit 131 Stimmen.

Die notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit lag bei 127 Stimmen, wie Außenministerin Annalena Baerbock, die derzeit als Präsidentin der UN-Generalversammlung fungiert, mitteilte. Portugal und Österreich sicherten sich damit für zwei Jahre die begehrten Sitze im mächtigsten Gremium der Vereinten Nationen.

Insgesamt mussten fünf Länder nachrücken, nachdem die Amtszeit für Dänemark, Griechenland, Pakistan, Panama und Somalia abgelaufen war. Für die afrikanischen Staaten trat am Mittwoch Simbabwe an und erhielt mit 182 Stimmen eine deutliche Mehrheit. Trinidad und Tobago vertrat die lateinamerikanischen und karibischen Staaten und kam mit 181 Stimmen ebenfalls problemlos ins Gremium.

In der Asien-Pazifik-Ländergruppe konnte zunächst keine erforderliche Mehrheit erreicht werden. Die Philippinen erhielten im ersten Wahlgang nur 85 Stimmen, Kirgistan kam auf 105 Stimmen.

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