In Burg haben Polizeibeamte des Reviers Jerichower Land in der vergangenen Woche mehrere Vorfälle aufgeklärt und untersucht – von Diebstählen bis zu einem spektakulären Verkehrsunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen.
Diebstahl aus unverschlossenem Pkw
Im Stadtteil Feldmark-Lüdersdorf entwendeten Täter zwischen dem 23. August, 19 Uhr, und dem 25. August, 19 Uhr, mehrere Gegenstände aus einem abgestellten Auto. Der Fahrzeughalter hatte den Kofferraum offenbar nicht ordnungsgemäß verschlossen. Die Täter öffneten das Fahrzeug, ohne Gewalt einsetzen zu müssen. Aus dem Auto stahlen sie einen Schraubenzieher, persönliche Dokumente und eine Geburtsurkunde. Polizeibeamte fanden keine Aufbruch- oder Hebelspuren. Bei der Spurensicherung wurden mögliche Spuren und Vergleichsmaterial gesichert. Die Ermittlungen dauern an. Die Polizei sucht nach Hinweisen: Wer im genannten Zeitraum verdächtige Personen im Bereich des Tatortes beobachtet hat, wird gebeten, sich beim Polizeirevier Jerichower Land unter 03921/920-0 oder per E-Mail levd.prev-jl@polizei.sachsen-anhalt.de zu melden.
Verkehrsunfall mit vier Fahrzeugen und Hausbeschädigung
Am 25. August, etwa um 17.44 Uhr, passierte in der Zerbster Straße ein spektakulärer Unfall. Der Fahrer eines roten Ford Mustang fuhr von der Kappellenstraße ab und wollte Richtung Stadtmitte auf die Zerbster Straße abbiegen. Beim Anfahren blieb nach seinen Angaben das Gaspedal hängen – das Fahrzeug beschleunigte unkontrolliert. Der Ford raste zunächst gegen die Hausecke eines Gebäudes an der Zerbster Straße, überfuhr dann eine Grünfläche und gelangte zurück auf die Fahrbahn. Dort kam es zu einem Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Durch die Wucht wurden beide Autos verschoben und stießen anschließend gegen zwei am Straßenrand geparkte Fahrzeuge. Insgesamt wurden vier Fahrzeuge und die Hausecke beschädigt. Polizeibeamte nahmen den Unfall auf und ermittelten zur genauen Unfallursache. Die Höhe des Sachschadens steht noch nicht fest.
Geschwindigkeitskontrolle in der Koloniestraße
Am 25. August, zwischen 19.30 und 20.30 Uhr, führten Polizeibeamte in der Koloniestraße eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Im kontrollierten Bereich beträgt die zulässige Höchstgeschwindigkeit 50 km/h. Von 50 gemessenen Fahrzeugen überschritten drei die Geschwindigkeit. Zwei Fahrer erhielten verwarnungsfähige Verstöße, gegen einen dritten wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Der höchste gemessene Wert betrug nach Toleranzabzug 70 km/h – das Fahrzeug war damit 20 km/h zu schnell unterwegs.
Radverkehrssicherheitstag am 3. September
Das Polizeirevier Jerichower Land lädt am 3. September 2026 von 10 bis 14 Uhr zum Radverkehrssicherheitstag auf den Magdalenenplatz in Burg ein. Die Regionalbereichsbeamten Polizeihauptkommissar Wannewitz und Polizeikommissar Gobel beraten Bürgerinnen und Bürger rund um das Thema Fahrradsicherheit. Besucher können ihre Reaktionsfähigkeit testen und ihr Fahrrad kostenlos auf Verkehrstauglichkeit überprüfen lassen. Die Beamten geben Tipps zur sicheren Fahrradständerung und zum Schutz vor Diebstahl. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich – Interessierte sind eingeladen, mit ihrem Fahrrad vorbeizukommen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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