Dortmund: 18-Jähriger mit Wurfmesser und Drogen im Hoeschpark festgenommen

In der Nacht zum Sonntag, 25. Juli 2026, haben Polizeibeamte im Hoeschpark in Dortmund randalierende Jugendliche kontrolliert, nachdem Anwohner gegen 21:09 Uhr einen Einsatz gemeldet hatten. Dabei soll auch eine Schusswaffe gesichtet worden sein.

Als die Einsatzkräfte die Grünanlage betraten, ergriff ein junger Mann die Flucht. Nach kurzer Verfolgung stellten die Beamten ihn in einem Gebüsch. Unter Androhung eines Distanzelektroimpulsgerätes ließ sich der 18-Jährige widerstandslos in Gewahrsam nehmen.

Die anschließende Durchsuchung brachte Betäubungsmittel, ein sogenanntes Tierabwehrspray und ein Wurfmesser zum Vorschein. Eine Schusswaffe wurde nicht gefunden.

Der 18-jährige Dortmunder muss sich nun wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln verantworten. Zusätzlich erwartet ihn eine Ordnungswidrigkeitenanzeige nach dem Waffengesetz, da er das Wurfmesser griffbereit mit sich führte. Die Polizei prüft derzeit auch die Verhängung eines Messertrageverbotes. Dabei wird eine individuelle Gefahrenprognose erstellt, ob der Tatverdächtige bereits mit vergleichbaren Gewaltdelikten in Erscheinung getreten ist und ob zu erwarten ist, dass er künftig mit Messern Straftaten begehen wird. Sollte ein Messertrageverbot rechtskräftig werden, darf der 18-Jährige zwei Jahre lang keinen vergleichbaren Gegenstand in der Öffentlichkeit mit sich führen. Bei einem Verstoß gegen diese Auflage wird eine Geldbuße von 250 Euro fällig.

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