Ein banaler Spiegelschaden an einer Ampel in Dortmund ist am Montag völlig eskaliert. Gegen 19.35 Uhr hielt ein 46-Jähriger mit seinem Toyota an der Kreuzung Beethovenstraße/Münsterstraße an einer roten Ampel an. Der Fahrer eines vorbeifahrenden VW touchierte dabei seinen Außenspiegel – an beiden Spiegeln entstand leichter Sachschaden. Ein alltäglicher Verkehrsunfall, der normalerweise ohne Polizei geregelt wird.
Doch der VW-Fahrer reagierte völlig unerwartet: Er gab Gas, fuhr über die rote Ampel und versuchte über die Münsterstraße zu flüchten. Der 46-Jährige folgte ihm. An einer Haltestelle auf der Evinger Straße hielten beide an und stiegen aus. Die Männer gerieten in Streit. Als der Dortmunder die Polizei rufen wollte, kam es zu einer Rangelei zwischen ihnen. Der VW-Fahrer sprang zurück ins Auto, gab Gas und touchierte dabei den 46-Jährigen, der leichte Verletzungen erlitt.
Wenige Minuten später kehrte der VW-Fahrer zu Fuß zur Haltestelle zurück und griff den 46-Jährigen mit den Fäusten an. Anschließend flüchtete er über einen Verbindungsweg auf den Parkplatz eines Supermarktes. Dort erwischten ihn die zwischenzeitlich alarmierten Polizisten und nahmen ihn fest.
Bei dem Mann handelt es sich um einen 25-jährigen Georgier ohne festen Wohnsitz. Bei seiner Festnahme leistete er so massiven Widerstand, dass ein Polizeibeamter leicht verletzt wurde und seinen Dienst nicht fortsetzen konnte. Weil sich deutliche Anzeichen für Alkohol- und Drogenkonsum zeigten, entnahm ihm ein Arzt auf der Polizeiwache eine Blutprobe.
Die Polizei stellte den VW unweit des Parkplatzes sicher und beschlagnahmte den Fahrzeugschlüssel. Der 25-Jährige besitzt keine gültige Fahrerlaubnis. Statt einer einfachen Unfallmitteilung erwartet ihn eine lange Liste von Strafverfahren: gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Verkehrsunfallflucht, tätlicher Angriff, Widerstand gegen Polizeibeamte und Körperverletzung.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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