Dortmund: Polizei kontrolliert 420 Personen und 227 Fahrzeuge in einer Woche

(Symbolbild)

In einer großen Kontrollaktion hat die Dortmunder Polizei zwischen dem 18. und 25. Juni gemeinsam mit dem Kommunalen Ordnungsdienst und der nordrhein-westfälischen Bereitschaftspolizei zahlreiche Personen und Fahrzeuge im gesamten Stadtgebiet überprüft. Die Maßnahmen sind Teil eines erweiterten Präsenzkonzepts, das die Sicherheit in der ganzen Stadt erhöhen soll.

Den Anfang machte eine gezielte Kontrolle am Donnerstag, 18. Juni, auf einem Spielplatz im Dortmunder Stadtteil Mengede an der Straße Odemsloh/Am Schlosspark. Grund waren Bürgerbeschwerden. Zivile Polizeikräfte kontrollieren eine verdächtige Person wegen des Verdachts des Drogenverkaufs – fanden aber nichts Auffälliges.

Am selben Donnerstag beobachteten Einsatzkräfte später am Abend eine Personengruppe am Pilz im Evinger Stadtpark, wo zuvor mit Betäubungsmitteln gehandelt worden war. Bei einer Kontrolle stellte sich heraus, dass ein 17-jähriger Dortmunder der Verkäufer war. Die Polizei fand bei ihm Betäubungsmittel und Bargeld, leitete ein Strafverfahren ein und informierte die Erziehungsberechtigten des Jugendlichen.

Am Freitag, 19. Juni, beobachteten Beamte einen Drogenhandel in einem Hauseingang in der Thomasstraße. Der verdächtige Verkäufer stimmte einer Wohnungsdurchsuchung zu. Die Polizei stellte Kokain und Bargeld sicher und nahm den Mann vorläufig fest. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

In der Wißstraße kontrollierte die Polizei einen Mann auf einem hochwertigen E-Bike. Der Mann konnte keinen Eigentumsnachweis für das Fahrrad vorlegen und soll der Drogenszene angehören. Die Beamten beschlagnahmten das Fahrrad und ein dreistelliges Bargeldvermögen, das aus dem Drogenverkauf stammte. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Zudem sprach die Polizei gegen weitere Personen der Drogenszene im Bereich der Wißstraße und des Stadtgartens Platzverweise aus.

An der Evinger Straße campierten mehrere Fahrzeuge auf einem Parkplatz und verursachten durch Lärm Ruhestörungen. Die Polizei verwies die Personen des Geländes. In dem Bereich zeigt sich die Evinger Straße besonders in den Abendstunden am Wochenende stark frequentiert von Posern und Tunern, die regelmäßig für Lärmbelästigung sorgen.

Am Samstag, 20. Juni, kamen viele Besucher zum Public-Viewing-Event der Stadt Dortmund im Hafengarten. Als das Gelände bereits um 21:45 Uhr gesperrt wurde, versuchten einige Besucher, die Absperrungen zu überklettern und zeigten ihren Unmut. Beamte der Bereitschaftspolizei unterstützten den Ordnungsdienst kurzfristig. Durch ruhige Kommunikation konnte die Lage beruhigt werden.

Am Montag, 22. Juni, führte die Polizei Kontrollen am ZOB und im Dietrich-Keuning-Park durch. Dabei erkannten die Beamten einen gesuchten Mann, der einen Wohnungseinbruch begangen haben soll, und nahmen ihn vorläufig fest. Nach weiteren Ermittlungen wurde er jedoch wegen fehlender Haftgründe wieder entlassen.

In der Braunschweiger Straße kontrollierten die Beamten eine Person, die einen Teleskopschlagstock bei sich trug. Die Polizei beschlagnahmte die Waffe, fertigte eine Ordnungswidrigkeitenanzeige und erstellte einen Bericht zur Erwirkung eines Messertrageverbots. Nach einem Platzverweis war der Einsatz beendet.

Am Dienstag, 23. Juni, nahm die Polizei an der Kampstraße zwei Tatverdächtige nach einer Körperverletzung mit einem Schlagstock in Gewahrsam. Eine der beiden Personen hielt sich unerlaubt in Deutschland auf – ein entsprechendes Strafverfahren wurde eingeleitet. Der Schlagstock wurde beschlagnahmt.

Bilanz der Kontrollaktion: In der Woche vom 18. bis 25. Juni kontrollierte die Dortmunder Polizei insgesamt 420 Personen und 227 Fahrzeuge. Die Beamten fertigten 29 Strafanzeigen, beschlagnahmten 21 Gegenstände und sprachen 117 Platzverweise aus.

Die Dortmunder Polizei wird die Präsenzkontrollen in unterschiedlichen Stadtteilen fortsetzen. Die Schwerpunkte der Kontrollen werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst, um flexibel auf aktuelle Entwicklungen zu reagieren.

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