Bei verstärkten Polizeikontrollen in Dortmund haben Beamte acht Fälle von illegalem Drogenhandel festgestellt. Die Einsätze fanden während des Stadtfestes Dortbunt in den Bereichen Nordmarkt, Dietrich-Keuning-Park und in der Innenstadt statt.
Die Polizisten stellten die Drogen sowie mehrere Hundert Euro Bargeld sicher und schrieben entsprechende Anzeigen. Unter den sichergestellten Betäubungsmitteln befand sich auch die besonders gefährliche Droge Crack. Die Tatverdächtigen erhielten Platzverweise.
Bei Personenkontrollen konnten zudem zwei Haftbefehle vollstreckt werden. Nach der Bezahlung des entsprechenden Betrages durften die beiden Personen wieder gehen.
Auf dem Wall bewegten sich nach Polizeischätzungen 120 bis 150 Fahrzeuge der Tuning-, Poser- und Raserszene. Bei den durchgeführten Verkehrskontrollen stellten die Beamten mehrere Verstöße fest, darunter fehlender Versicherungsschutz und Fahren unter Drogeneinfluss.
In einer Gaststätte im Bereich der Brückstraße zeigte ein Gast den Hitlergruß. Die Polizei stellte die Personalien fest, sprach einen Platzverweis aus und fertigte eine Strafanzeige.
An der Straße Alter Burgwall unterstützten die Beamten ein Streifenteam bei einem Randalierer. Der Mann wollte dem ausgesprochenen Platzverweis nicht nachkommen und wurde zur Durchsetzung in Polizeigewahrsam gebracht.
An der Hansastraße/Bissenkamp kam eine verwirrte Person auf die Polizeibeamten zu, die einen Teleskopschlagstock mit sich führte. Da sich der Verdacht auf einen medizinischen Notfall erhärtete, wurde ein Rettungswagen hinzugezogen. Nach der Behandlung vor Ort konnte die Person entlassen werden. Der Schlagstock wurde sichergestellt und eine Strafanzeige geschrieben.
In der Donnerstagnacht bemerkten die Polizisten einen Streit zwischen einem Pärchen. Bei der Überprüfung der Personalien nannten die deutlich alkoholisierten Personen zunächst falsche Namen, zudem wehrte sich die Frau. Mit Hilfe von Zeugen konnten die richtigen Personaldaten festgestellt werden. Im Laufe des Gespräches beruhigten sich beide Personen und kamen dem ausgesprochenen Platzverweis nach. Strafanzeigen wegen Widerstand und Beleidigung wurden gefertigt.
Trotz des hohen Besucheraufkommens bei Dortbunt blieb es insgesamt bei wenigen polizeilichen Maßnahmen. Die Beamten legten besonderen Wert auf Fußstreifen, um die örtlichen Gewerbetreibenden durch mehr Präsenz und Ansprechbarkeit zu unterstützen.