Dortmund: Polizei verstärkt Kontrollen in der Innenstadt – Drogen und illegale Waffen sichergestellt

Die Polizei Dortmund hat ihre Präsenz- und Kontrollmaßnahmen in der Innenstadt und den bekannten Brennpunkten der Stadt fortgesetzt. Vom 26. Juni bis 1. Juli stellten die Einsatzkräfte dabei Betäubungsmittel, illegale Vapes, ein Messer und möglicherweise gestohlene Fahrzeuge sicher. Gleichzeitig verzeichneten die Beamten an mehreren Örtlichkeiten erfreulicherweise wenige oder gar keine verdächtigen Feststellungen.

Am Freitag, 26. Juni, konzentrierten sich die Kontrollen auf Kampstraße, Brückstraße, Westen- und Ostenhellweg, Stadtgarten, das Café Kick sowie die Wege zum Dortmunder Hauptbahnhof. Nach Beschwerden über möglichen Drogenhandel in der Wißstraße verstärkten Polizei und Kommunaler Ordnungsdienst ab 22 Uhr ihre Präsenz in diesem Bereich – trafen dort aber keine Situationen an, die den Meldungen entsprachen.

Am Samstag, 27. Juni, führten die Einsatzkräfte mehrere zeitlich versetzte Fußstreifen in der Brückstraße, auf dem Platz von Leeds und in der Ludwigstraße durch. Dabei kontrollierten sie 77 Personen und sprachen acht Platzverweise aus. Eine Person erhielt eine Ordnungswidrigkeitenanzeige, weil sie in der Nähe von Minderjährigen Cannabis konsumierte. Bei zusätzlichen Kontrollen in der Wißstraße, im Stadtgarten und in der Hansastraße überprüften die Polizisten zwölf weitere Personen und erteilten ihnen Platzverweise. Im Keuninghauspark hielten sich zu dieser Zeit zahlreiche Familien und Kinder auf – Kontrollmaßnahmen waren dort nicht erforderlich, da keine verdächtigen Situationen festgestellt wurden. Zivilkräfte kontrollierten außerdem einen polizeibekannten Mann mit einem hochwertigen Fahrrad. Da der Verdacht bestand, dass das Fahrrad aus einer Straftat stammen könnte, stellten die Beamten es sicher und fertigten eine Strafanzeige. Bei einer weiteren kontrollierten Person fanden die Einsatzkräfte einen offenen Haftbefehl vor. Der Mann konnte die ausstehende Geldstrafe vor Ort bezahlen und entging damit einer Inhaftierung.

Am Sonntag, 29. Juni, reagierten die Einsatzkräfte auf Beschwerden aus dem Unionsviertel. Auf dem Heinrich-Schmitz-Platz beobachteten Zivilkräfte den Handel mit Cannabis. Ein kontrollierter Käufer räumte den Erwerb ein. Bei dem mutmaßlichen Verkäufer fanden die Beamten mehrere verkaufsfertige Einheiten Cannabis sowie Bargeld. Die Drogen und das Geld wurden sichergestellt, eine Strafanzeige gefertigt und dem Mann ein Platzverweis erteilt. Nach einem Hinweis auf den Verkauf illegaler Vapes kontrollierten Präsenzkräfte einen Kiosk in Dortmund-Mengede. Dort stellten sie Verstöße gegen das Tabakerzeugnisgesetz fest und beschlagnahmten 60 Vapes. Ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Steuerhehlerei wurde eingeleitet. Im Dietrich-Keuning-Park kontrollierten die Einsatzkräfte mehrere polizeibekannte Personen. Zwei erhielten Platzverweise. Ein Mann, gegen den ein Haftbefehl vorlag, konnte die offene Geldstrafe nicht bezahlen und wurde in die Justizvollzugsanstalt Dortmund gebracht.

Am Montag, 30. Juni, beobachteten Polizisten auf der Rheinischen Straße die Übergabe von Betäubungsmitteln. Bei dem mutmaßlichen Verkäufer fanden sie mehrere verkaufsfertig verpackte Einheiten Amphetamin und Cannabis. Die Beamten stellten die Drogen sicher und fertigten eine Strafanzeige. Bei der Kontrolle der mutmaßlichen Käuferin kam es zu erheblichen Widerstandshandlungen und einem tätlichen Angriff auf die Polizeibeamten. Zwei Beamte wurden verletzt und waren anschließend nicht mehr dienstfähig. Die Frau führte Amphetamin, Cannabis und ein Einhandmesser bei sich – alle Gegenstände wurden sichergestellt. Sie wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in das Polizeigewahrsam gebracht. Neben Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs und Drogenhandels fertigten die Beamten eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen des Messers an und regten die Prüfung eines individuellen Messertrageverbots an. Bei weiteren gezielten Kontrollen der Drogenszene fanden Einsatzkräfte bei einer Person Kokain und stellten einen mutmaßlich entwendeten E-Scooter sicher. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.

Am Dienstag, 1. Juli, kontrollierten Einsatzkräfte auf dem Nordmarkt einen Mann, gegen den ein Haftbefehl vorlag. Seine Ehefrau erschien vor Ort und bezahlte dessen offene Geldstrafe. Bei ihrer Überprüfung stellte sich heraus, dass auch gegen sie ein Haftbefehl bestand. Beide ausstehenden Beträge konnten gezahlt werden, sodass beide Haftbefehle abgewendet wurden. Im Bereich der Kampstraße trafen Polizisten einen Mann an, der bereits in den vergangenen Tagen mehrfach mit mutmaßlich entwendeten E-Scootern aufgefallen war. Der von ihm genutzte E-Scooter hatte keinen gültigen Versicherungsschutz. Da er keine nachvollziehbaren Angaben zum Eigentümer machen konnte, stellten die Beamten das Fahrzeug sicher. Im Verlauf der Kontrollen fertigten die Einsatzkräfte zudem zwei Verkehrsstrafanzeigen.

Die Polizei Dortmund wird ihre verstärkten Präsenz- und Kontrollmaßnahmen fortsetzen. Dabei fließen sowohl polizeiliche Erkenntnisse als auch aktuelle Hinweise und Beschwerden aus der Bevölkerung in die Auswahl der Kontrollorte ein.

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