Dortmund: Polizei verstärkt Präsenz in Innenstadt – zahlreiche Festnahmen und Drogenfunde

Die Polizei Dortmund hat in der Woche vom 2. bis 8. Juli ihre Präsenzkonzeption Fokus mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei konsequent fortgesetzt. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Dortmunder Innenstadt und der nördlichen Innenstadt mit ihren bekannten Problemzonen. Ziel der massiven Einsätze war es, das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu stärken, Straftaten konsequent zu verfolgen und Störungen der öffentlichen Ordnung frühzeitig zu unterbinden.

Uniformierte und zivile Einsatzkräfte waren täglich an wechselnden Schwerpunkten präsent. Sie kontrollierten regelmäßig die Bereiche rund um das Café Kick, die Kampstraße, die Katharinentreppe, den Alten Markt, den Nordmarkt, den Dietrich-Keuning-Park, den Nordausgang des Hauptbahnhofs sowie weitere Örtlichkeiten, zu denen Bürger Beschwerden eingereicht hatten.

Während der Woche überprüften die Einsatzkräfte insgesamt 206 Personen, sprachen 66 Platzverweise aus und vollstreckten drei Haftbefehle. Am 2. Juli nahmen Beamte in der Nordstadt einen 18-Jährigen aufgrund eines bestehenden Untersuchungshaftbefehls fest.

Am 3. Juli reagierte die Polizei auf Beschwerden über campierende Personen in Hauseingängen der Clausthaler Straße. Mehrere Personen aus der Betäubungsmittelszene erhielten Platzverweise. Am Brügmannplatz stellten Einsatzkräfte zudem einen niedrigen dreistelligen Bargeldbetrag zur präventiven Vermögensabschöpfung sicher, nachdem kontrollierte Personen die Herkunft des Geldes nicht plausibel erklären konnten.

Am 6. Juli stellten Polizeikräfte im Bereich des Café Kick einen Handel mit Kokain fest. Bei dem Tatverdächtigen wurden verkaufsfertige Konsumeinheiten sowie Bargeld sichergestellt. Die Beamten leiteten zudem mehrere Strafverfahren wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln ein und verhinderten durch ihr schnelles Eingreifen eine Auseinandersetzung innerhalb der Betäubungsmittelszene.

Im Bereich der Braunschweiger Straße führte eine kurzfristige Observation zur vorläufigen Festnahme eines mutmaßlichen Kokainhändlers. Bei ihm wurden eine nicht geringe Menge Kokain sowie ein gefährlicher Gegenstand – ein spitzes Dekomesser – sichergestellt. Der Mann besitzt kein Aufenthaltsrecht in Deutschland. Die Beamten fertigten eine Strafanzeige wegen des unerlaubten Aufenthalts. Im Zuge der weiteren Ermittlungen durchsuchten die Einsatzkräfte einen Kiosk, in dem mehrere Bargeldverstecke mit insgesamt fast 5.000 Euro entdeckt und präventiv sichergestellt wurden. Dort fanden die Beamten zudem ein Elektroimpulsgerät und leiteten ein entsprechendes Strafverfahren ein.

Auch im Dietrich-Keuning-Park stellten die Einsatzkräfte Verstöße gegen das Arzneimittelgesetz sowie den Handel mit Cannabis fest. Bargeld und Betäubungsmittel wurden sichergestellt. Bei einer Verkehrskontrolle auf der Jägerstraße überprüften die Beamten einen Autofahrer, der unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Im Pkw des Beschuldigten stellten die Kräfte auch ein Einhandmesser fest und leiteten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren und ein Strafverfahren ein.

Am 7. Juli gingen Einsatzkräfte im Stadtgarten sowie im Bereich des Nordausgangs des Hauptbahnhofs und des Dietrich-Keuning-Parks erneut konsequent gegen den Handel mit Betäubungsmitteln vor. Mehrere mutmaßliche Dealer wurden kontrolliert, Betäubungsmittel und Bargeld sichergestellt sowie Strafverfahren eingeleitet. Ein Dealer versuchte bei Erblicken der Polizei etwas in seiner Unterhose zu verstecken – die Beamten fanden ein größeres Stück vermutlich Kokain genau an dieser Stelle und Bargeld in der Hosentasche. Bei einem Tatverdächtigen wurde zudem ein unerlaubter Aufenthalt in Deutschland festgestellt. Die Beamten stellten griffbereit abgelegte Messer sowie ein Reizstoffsprühgerät sicher und fertigten entsprechende Strafanzeigen. Am Nordmarkt wurde bei einer Personenkontrolle außerdem eine größere Menge Kokain aufgefunden und sichergestellt.

Am 8. Juli nahmen Einsatzkräfte in der Nordstadt eine Frau aufgrund von zwei bestehenden Haftbefehlen fest. Sie wurde in die Justizvollzugsanstalt Gelsenkirchen gebracht. Am Nordmarkt stellten die Beamten zudem einen Randalierer fest, der sich in ein vorbeifahrendes Cabrio setzte. Die Einsatzkräfte brachten ihn zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Polizeigewahrsam. Eine Verkehrskontrolle führte darüber hinaus zur Einleitung eines Strafverfahrens wegen des Fahrens unter dem Einfluss von THC.

Die Polizei Dortmund wird ihre Präsenzkonzeption Fokus auch weiterhin konsequent fortsetzen. Neben der sichtbaren Präsenz im öffentlichen Raum bilden gezielte Kontrollen, die konsequente Verfolgung von Straftaten sowie die enge Orientierung an aktuellen Beschwerdelagen die Grundlage der Einsätze.

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