Dortmund: Polizei vollstreckt Durchsuchungsbeschlüsse nach Ausschreitungen bei prokurdischer Versammlung

(Symbolbild)

Nach erheblichen Ausschreitungen bei einer prokurdischen Versammlung in der Dortmunder Innenstadt am 20. Januar 2026 hat die Polizei am Dienstag sieben Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. Bei den Unruhen war unter anderem ein syrisches Restaurant beschädigt worden.

Die Ermittlungskommission „City“ der Polizei Dortmund hatte daraufhin 30 Strafverfahren wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Landfriedensbruchs eingeleitet. Im Zuge der umfangreichen Ermittlungen konnten die Beamten bislang 19 Tatverdächtige identifizieren. Die Ausschreitungen waren von einer größeren Personengruppe verübt worden und hatten insbesondere in den sozialen Medien für große Aufmerksamkeit gesorgt.

Das Amtsgericht Dortmund erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund die sieben Durchsuchungsbeschlüsse. Diese richteten sich gegen Anschriften in Dortmund (zwei), Bochum (zwei), Lünen, Werdohl und Datteln. Bei der Vollstreckung trafen die Einsatzkräfte sechs Tatverdächtige an den Anschriften an. Während der Durchsuchungen stellten die Beamten unter anderem Datenträger und Kleidungsstücke sicher. Festnahmen erfolgten nicht.

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