Bei verstärkten Kontrollen der Dortmunder Polizei zwischen dem 5. und 10. Juni haben die Beamten mehrere Drogendealer festgenommen und größere Mengen Kokain und Marihuana sichergestellt. Insgesamt kontrollierten die Polizisten 413 Personen und 160 Fahrzeuge.
Den schwersten Vorfall stellten die Beamten am Montag an der Braunschweiger Straße fest, nachdem mehrere Bürgerbeschwerden eingegangen waren. Sie beobachteten regen Drogenhandel aus einem Gebäude und nahmen fünf Betäubungsmittelhändler vorläufig fest. Bei den Verkäufern fanden die Polizisten verkaufsfertiges Cannabis und Kokain sowie ein Einhandmesser und über 1000 Euro Bargeld. Die Festgenommenen wurden in Polizeigewahrsam gebracht.
Am gleichen Tag kontrollierten die Beamten an der Uhland- Ecke Mallinckrodtstraße eine Personengruppe, die sich auffällig verhielt. Bei einer Person fanden sie mehr als zehn Verkaufseinheiten Kokain und stellten diese sicher. Am Ende sprachen die Beamten einen Platzverweis aus.
Am Dienstag fiel den Polizisten im Keuningpark eine Person auf, die gerade ein Versteck für Betäubungsmittel hergerichtet hatte. Bei der Durchsuchung stellten sie mehrere Verkaufseinheiten Marihuana sicher, die in einer Socke versteckt waren. Auch am Nordausgang des Hauptbahnhofes fanden die Beamten bei einer Personenkontrolle mehr als ein Dutzend Verkaufseinheiten Marihuana.
Bei weiteren Kontrollen im Umfeld des Café Kicks stellten die Polizisten bei einer Personengruppe mutmaßliches Diebesgut sowie einen unterschlagenen Fahrzeugschlüssel fest. Die Personen wurden nach Beendigung der Maßnahmen vor Ort entlassen und müssen sich nun wegen Ladendiebstahl und Fundunterschlagung verantworten.
Zusätzlich stellten die Beamten am 8. Juni an der Brinkhoffstraße ein Körperverletzungsdelikt zwischen zwei Personen fest und schritten ein. Sie stellten Pfefferspray und ein selbstgebautes Schlagwerkzeug sicher.
Am Wochenende lag der Schwerpunkt der Kontrollen auf der Poser- und Raserszene. Weder im Bereich Phoenix-West noch am Dortmunder Wall stellten die Polizisten relevante Verstöße fest. Insgesamt sprachen die Beamten gegen 94 Personen Platzverweise aus und fertigten 26 Strafanzeigen.