Bundespolizisten haben am Sonntag kurz vor der polnischen Grenze bei Ludwigsdorf drei bulgarische Staatsangehörige festgenommen, die in einem polnischen Auto saßen und alle zur Fahndung ausgeschrieben waren.
Die Einsatzkräfte kontrollierten gegen 13.30 Uhr den Ausreiseverkehr auf der A4 im Rahmen anlassbezogener Fahndungsmaßnahmen. Bei der Überprüfung des Fahrzeugs stellte sich heraus, dass alle drei Insassen – eine 21-jährige Frau, ein 22-jähriger Mann und eine 35-jährige Frau – polizeilich gesucht wurden.
Für die beiden jüngeren Personen ermittelte die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main wegen Raubes. Es ging um die Feststellung einer ladungsfähigen Anschrift zur Sicherung der laufenden Strafverfahren.
Deutlich ernster war die Lage für die 35-Jährige: Gegen sie lag ein Haftbefehl der Frankfurter Staatsanwaltschaft vor – Grund war eine offene Geldstrafe wegen Betrugs in Höhe von 595 Euro. Die Frau zahlte den ausstehenden Betrag jedoch sofort an Ort und Stelle und entging damit einer Inhaftierung. Nach Klärung aller Punkte konnten alle drei ihre Reise nach Polen fortsetzen.
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