Drei gesuchte Männer nach Grenzkontrollen in Haft

Die Rosenheimer Bundespolizei hat drei Männer in die Justizvollzugsanstalt Bernau gebracht. Alle drei werden voraussichtlich mehrere Monate lang im Gefängnis bleiben müssen.

Die Bundespolizei hat von Donnerstag auf Freitag drei gesuchte Männer festgenommen und in die Justizvollzugsanstalt Bernau eingeliefert. Ein Rumäne, ein Guineer und ein Pakistaner waren über die deutsch-österreichische Grenze eingereist und müssen nun mehrere Monate im Gefängnis verbringen.

Den 29-jährigen Rumänen nahmen Bundespolizisten am Bahnhof Rosenheim fest, nachdem er mit einem Regionalzug aus Kufstein angereist war. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass er eine fünfmonatige Freiheitsstrafe wegen Diebstahls zu verbüßen hat. Das Amtsgericht Hannover hatte diese Strafe Mitte des vergangenen Jahres verhängt.

Der 27-jährige Guineer war mit einem Bus aus Italien unterwegs, wurde aber noch vor Erreichen seines Reiseziels an der Inntalautobahn kontrolliert. Er musste noch den Rest einer Geldstrafe zahlen, die das Amtsgericht Kassel im Mai 2023 wegen Betrugs verhängt hatte. Seine Justizschulden beliefen sich auf rund 4.500 Euro. Da er das Geld nicht aufbringen konnte, muss er die ersatzweise festgesetzte Haft von 149 Tagen antreten. Zusätzlich wird er von der Staatsanwaltschaft Köln im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gesucht.

Auf der A8 nahe Rosenheim stoppte die Bundespolizei einen 49-jährigen pakistanischen Staatsangehörigen. Gegen ihn bestand seit 2022 ein Strafbefehl des Amtsgerichts Mönchengladbach wegen Steuerhehlerei. Er hatte eine Geldstrafe von rund 6.800 Euro zu zahlen. Da er den Betrag nach seiner Festnahme nicht entrichten konnte, muss er eine etwa fünfeinhalbmonatige Ersatzfreiheitsstrafe antreten.

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