Drei Haftbefehle bei Grenzkontrollen in Reitzenhain vollstreckt

(Symbolbild)

Bei Einreisekontrollen in Reitzenhain hat die Bundespolizei in den vergangenen Tagen drei Haftbefehle vollstreckt. Zwei Personen konnten ihre Geldstrafen bezahlen und ihre Reise fortsetzen, ein 42-jähriger Tscheche musste in die Justizvollzugsanstalt (JVA) eingeliefert werden.

Am späten Montagabend gegen 22:45 Uhr kontrollierten die Beamten einen 45-jährigen tschechischen Staatsangehörigen bei der Einreise. Dabei stellten sie fest, dass die Staatsanwaltschaft Siegen ihn wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ausgeschrieben hatte. Er war zu einer Geldstrafe von 1.286 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von 30 Tagen verurteilt worden. Der Mann zahlte den Betrag vor Ort und konnte seine Reise fortsetzen.

Eine 34-jährige Rumänin kam glimpflich davon, als sie am 2. September 2026 gegen 00:15 Uhr kontrolliert wurde. Das Amtsgericht Frankfurt am Main hatte gegen sie wegen Diebstahl eine Geldstrafe von 486 Euro verhängt. Da die Frau die Summe nicht aufbringen konnte, hätte sie in die JVA gemusst. Ihre Schwester half ihr aus der Patsche: Sie zahlte die offene Geldstrafe in einem Polizeirevier in Baden-Württemberg ein. Anschließend konnte die Rumänin weiterreisen.

Ein 42-jähriger Tscheche hatte weniger Glück. Bei seiner Kontrolle am 2. September 2026 gegen 19:20 Uhr stellten die Beamten eine Ausschreibung der Staatsanwaltschaft Siegen fest. Der Mann wurde wegen Diebstahl in einem besonders schweren Fall in Tateinheit mit Sachbeschädigung verfolgt. Da er seine Geldstrafe von 1.180 Euro nicht begleichen konnte, wurde er in die JVA eingeliefert. Er muss nun eine Ersatzfreiheitsstrafe von 118 Tagen absitzen.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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