Drei Unfälle auf der BAB 7: Autobahn stundenlang gesperrt

Verkehrsunfall BAB 7 / Jägerturm

Gleich drei Verkehrsunfälle haben am Montagmorgen, 29. Juni 2026, die Autobahn 7 in Richtung Süd lahmgelegt. Zwischen 07:44 Uhr und 08:10 Uhr verloren drei Autofahrer auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über ihre Fahrzeuge – alle in kurzer Folge auf demselben Autobahnabschnitt zwischen Holle und Seesen. Schuld war nach Angaben der Polizei Hildesheim jeweils nicht angepasste Geschwindigkeit bei schlechten Witterungsverhältnissen.

Der erste Unfall ereignete sich um 07:44 Uhr im Bereich des Parkplatzes Jägerturm. Ein 57-jähriger Fahrzeugführer eines Audi Q6 aus Fürstenwalde an der Spree verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, schleuderte über die Fahrbahn und prallte mindestens dreimal in die Betonmittelschutzwand. Das Auto kam schließlich auf dem ersten Überholfahrstreifen zum Stehen. Zeugen schoben das Fahrzeug auf den Standstreifen. Der Fahrer wurde vom Rettungsdienst vor Ort versorgt und in ein Hildesheimer Krankenhaus transportiert.

Knapp einen Kilometer weiter südlich folgte kurz darauf um 08:05 Uhr der nächste Unfall – diesmal zwischen dem Parkplatz Jägerturm und der Anschlussstelle Bockenem. Ein 40-jähriger Fahrer eines Skoda Enyaq verlor die Kontrolle, prallte ebenfalls gegen die Betonmittelschutzwand und kam auf dem ersten Überholfahrstreifen zum Stillstand. Der Rettungsdienst brachte auch diesen Fahrer in ein Krankenhaus – in diesem Fall nach Salzgitter.

Um 08:10 Uhr, nur wenige Minuten später, verunfallte eine 52-jährige Fahrzeugführerin eines Mercedes-Benz E-Klasse aus dem Landkreis Goslar zwischen der Tank- und Rastanlage Harz West und der Autobahnanschlussstelle Seesen. Sie geriet beim Spurwechsel vom zweiten auf den ersten Überholfahrstreifen ins Schleudern und schlug mit dem Heck ihres Fahrzeugs gegen die Betonmittelschutzwand. Der Rettungsdienst stellte fest, dass sie glücklicherweise unverletzt war.

Für alle drei Unfälle musste die BAB 7 jeweils vor den Unfallstellen vollgesperrt werden. Massive Verkehrsbehinderungen waren die Folge. Die Sperrungen konnten erst um 09:45 Uhr wieder aufgehoben werden – nach mehr als zwei Stunden Stockung. Bergungsunternehmen transportierten alle drei nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge von der Autobahn ab.

Bei den beiden ersten Unfällen waren die Hildesheimer Autobahnpolizei, der Rettungsdienst und die freiwillige Feuerwehr Holle im Einsatz. Beim dritten Unfall kamen die Autobahnpolizei, der Rettungsdienst, die Autobahnmeisterei Seesen und die freiwillige Feuerwehr aus Seesen zum Einsatz.

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